Neue Liebe

Dass Kompromisse in einer Partnerschaft wichtig sind, ist bekannt. Doch oftmals ist es schwer sich in einer neuen Beziehung neue Kompromisse zu machen. Wie Sie sich am besten auf den neuen Partner einstellen, erfahren Sie hier.

Jeder Mensch besitzt seine eigenen Lebenserfahrungen und auch die Werte und Normen sind nicht bei jedem Menschen gleich ausgeprägt. Daher treten in einer Partnerschaft immer wieder Meinungsverschiedenheiten auf. Jeder hat andere Wünsche, Erwartungen, Träume. Damit zwei trotzdem glücklich werden, braucht die Liebe eine Portion Kompromissbereitschaft.

Schwierig wird es dann, wenn man aus einer längeren Beziehung in eine neue kommt. Die Umstellung und das Einstellen auf den neuen Partner ist zunächst ungewohnt, da jeder Mensch nach anderen Kompromissen durstet. Während Sie mit Ihrem Ex Kompromisse schließen mussten bezüglich Haushalt, ist dies mit dem Neuen kein Thema mehr. Dafür sieht er täglich Fußball und Sie müssen lernen, damit zu leben.

Also bringt jede neue Partnerschaft neue Kompromisse mit sich, auf die man sich erst einstellen und einlassen muss. Damit dies ohne größere Streitigkeiten funktioniert, müssen Sie bereit sein, gemeinsam Lösungen zu finden.

Die goldene Mitte

Die meisten Meinungsverschiedenheiten beziehen sich im Alltag der Paare nicht auf wirklich wichtige Belange. Meistens treten die kleinen Streitereien durch Alltäglichkeiten auf, deren Bedeutung überschätzt wird. Beispielsweise die liegen gelassenen Socken oder die Krümel am Tisch. Sind diese Anlässe für Streitereien so unbedeutend wie die genannten Beispiele, sollte auf Diskussionen und eine Kompromissuche verzichtet werden.

Wichtige Belange und Grundsätzliches müssen allerdings immer geregelt werden. Nur wenn eine Lösung gefunden wird, kann die Partnerschaft funktionieren. Je unterschiedlicher die Partner sind, desto mehr Kompromisse müssen eingegangen werden. Achten Sie dabei darauf, dass beide Beteiligten an diesem Prozess teilhaben und nicht nur einer bestimmt und sagt wo es langgehen soll, während der andere brav nickt.

Verändern ist schwer

Sich für den Partner zu ändern ist schwer. Viel einfacher ist es, seinen Gewohnheiten und Eigenheiten nach zu gehen und freien Lauf zu lassen. Viel einfacher ist es aber, wenn Sie von einem gemeinsamen Weg überzeugt sind. Denn wenn eine gemeinsame Richtung besteht, hat man keine Schwierigkeiten damit, diese gerne zu verfolgen. So führen Kompromisse nicht nur dazu, die gemeinsame Beziehung zu fördern und dem Partner neue Sichtweisen zu eröffnen. Sie setzen die Fundamente für eine andauernde Beziehung, indem sie Vertrauen und Wertschätzung des Partners fördern.

 

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