Nazan Eckes: "Feminismus ist extremistisch"

In einem "Presse"-Interview sagt RTL-Moderatorin Nazan Eckes, was sie vom Kampf für Gleichberechtigung hält.

Nazan Eckes ist vielen wegen ihrer Rolle als RTL-Moderatorin ein Begriff. Was weniger Leute wissen: die 39-Jährige ist auch Andreas Khols Schwiegertochter, der derzeit als ÖVP-Bundespräsidentschaftskandidat ins Rennen um die Hofburg geht.

In einem Doppelinterview in der "Presse" bezeichnet Eckes ihren Schwiegervater als "weltoffenen, modernen Menschen", der sich daraufhin selbst als "bunter Schwarzer" bezeichnet.

"Kampfemanzipation, bei der das Ziel ist, allein zu bleiben"


Auf die Frage, ob sich Eckes als Feministin bezeichnen würde, findet die deutsche Fernsehmoderatorin eine eher enttäuschende Antwort: "Dieser Begriff ist extremistisch behaftet, daher würde ich nicht so weit gehen. Aber ich setze mich für Frauenrechte ein – gerade weil ich in der türkischen Kultur aufgewachsen bin und es als Kind immer wieder mit Schranken zu tun hatte."

Khol selbst teilt feministische Ziele "zu 90 Prozent", die restlichen 10 Prozent seien ihm zu "übertrieben" - etwa das Binnen-I oder die "Kampfemanzipation, bei der das Ziel ist, allein zu bleiben. Es braucht aber immer einen Partner, egal ob er homo- oder heterosexuell ist." Bereits in der Vergangenheit prophezeite Khol Single-Frauen "Elend" (die WIENERIN hat berichtet).

 

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