Nacktfotos für den guten Zweck: Frau sammelt Spenden für die Opfer der Brände in Australien

Naked Philantrophist - Nacktbilder für Spenden für Australien

Ein Tweet, der die Welt verändern soll: Aktmodell Kaylen Ward postete am 4. Jänner auf Twitter, dass sie gegen Vorlage einer Spendebestätigung über mindestens 10 Dollar für die Opfer von Australiens Buschbränden ein Nacktfoto verschicken würde. Ward gab dazu die 20 australische Organisationen an, die bei der Brandbekämpfung und der Betreuung der Opfer beteiligt sind, etwa das Rote Kreuz oder der NSW Rural Fire Service. (Zum Original-Tweet.)

naked philantrophist

Wenig überraschend: Der Tweet ging viral und Kaylen bekam in den folgenden 24 Stunden nach eigenen Angaben rund 20.000 Direct Messages auf Twitter, etwa 100.000 Dollar an Spenden wurden bestätigt.

Gegenüber dem Webportal "10 Daily" meinte die US-Amerikanerin, dass die Bilder der Brände in Australien sie fassungslos gemacht hätten und sie entschlossen habe, etwas zu tun: "Es ist verheerend und jeder normale Mensche wäre besorgt und würde helfen wollen." Und weiter: "Ich sah so viel Medienberichterstattung über andere Dinge, die in der Welt passieren, wie als etwa die Notre Dame brannte. Viele Leute posteten und spendeten, aber ich sah nicht viele Leute, die das für Australien taten."

Das Nacktfoto-Business ist für Kaylen nichts Neues: "Ich habe bereits Leute, die Nacktfotos von mir kaufen werden, also habe ich alle meine Anhänger, die mir ohnehin schon Geld schicken, gebeten, das für einen guten Zweck zu spenden."

Die Aktion der "Naked Philantrophist", der "nackten Menschenfreundin", stieß jedoch nicht nur auf positive Reaktionen: Kaylens Instagram-Account wurde gesperrt, nach eigenen Angaben hat sie sich mit ihrer Familie und ihrem Freund verkracht. Ihr Fazit: "Scheiß drauf, rettet die Koalas." (Zum Tweet.)

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