Nachbarn beschweren sich über Unterwäsche am Balkon

Ein besonders skurriles Beispiel aus der Kategorie "nervige Nachbarn".

Nachbarn können manchmal wirklich seltsam sein. Das zeigen nicht nur diverse TV-Sendungen über nachbarschaftliche Streitereien, sondern auch diese skurrile Geschichte aus München.

Wie unter anderem der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, wurde eine Münchnerin von ihren Nachbarn ermahnt, nachdem diese wegen des schönen Wetters ihre Wäsche auf dem Balkon zum Trocknen aufgehängt hatte. Die Nachbarn verfassten einen erbosten Beschwerdebrief an die Frau, der kürzlich von einem Deutschen auf Twitter aus einer anonymen Quelle veröffentlicht wurde:

„Könnten Sie in Zukunft KEINE Unterwäsche auf ihren Balkon hängen?”, steht auf dem Zettel. Denn: „Dies ist ein christliches Haus und unser Sohn soll frei von Scham und Versuchung aufwachsen!!!”

Ist Frauenunterwäsche unchristlich?

Weil es für viele eine Neuigkeit ist, dass Unterwäsche von Frauen "unchristlich" ist, verbreitet sich der Tweet im Netz rasant. Eine Userin schreibt: "Aufwachsen frei von Scham? Wenn Sohnemann diesen Zettel gelesen hat, ist es dafür jetzt leider zu spät." Eine andere kommentiert: "Kennt Ihr denn nicht das 11. Gebot? ,Du sollst nicht Unterwäsche aufhängen vor Deines Nächsten Balkon.'"

 

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