Nach „Ugly Dad Sneakers“ kommen jetzt „Ugly Granny Heels“

Dass das Modejahr 2019 ganz unter dem Motto der „Ugly Trends“ steht, zeigt sich nach den klobigen Sneakern und Trekkingsandalen nun bei Pumps, die aussehen als hätte man sich an Omas Schuhschrank bedient.

Granny Heels

Wie so oft bei Modetrends können auch die Pumps mit breitem Blockabsatz, die aktuell (wieder) auf Laufstegen, Streetstyle-Fotos und Instagram die Runde machen, auf den ersten Blick befremdlich und altbacken wirken. Wer jetzt denkt, die Granny Heels schon vor geraumer Zeit einmal gesehen zu haben, irrt nicht: Erstmals zeigte der argentinische Designer Martiniano Lopez Crozet im Jahr 2011 ähnliche Modelle auf dem Runway. Seine vom Mittelalter inspirierten Pumps wurden zu seinem Signature Schuh – und sind jetzt nach ihrem Revival durch Chanel im Jahr 2015 erneut in leicht abgeänderter und neu interpretierter Form wieder zurück.

Granny Chic neu interpretiert

Und mit einem hippen Namen lassen sich Trends schließlich immer wieder aufs Neue gut vermarkten: Die „Ugly Granny Heels“ verdanken ihren Namen also der Tatsache, dass sie den Schuhen mit Absätzen in orthopädisch-maximal-erlaubter Höhe, die schon unsere Großmütter trugen, verdächtig ähnlich schauen. Und weil schon Oma wusste, dass bei Mode die Bequemlichkeit über allem steht, erobern die Slip-On-Schuhe aktuell vor allem aus besonders weichem Leder die Schuhschränke. So soll man in die Pumps mit maximal fünf Zentimeter hohem Absatz besonders einfach reinschlupfen können, weshalb sie auch gerne als „glove heels“ (dt. "Handschuh-Heels") "bezeichnet werden.

Kombiniert werden die "Ugly Granny Heels" aus Leder heute aber ungleich zu Oma Helga nicht mit nudefarbenen Strumpfhosen, sondern zu Culottes, Midirock, Cropped-Flares, Mom Jeans oder – as always – zu was auch immer du willst.

 

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