Mutter spricht über unbekannte Zufütterungsmethode

Mit ihrem Instagram-Posting macht die Mutter Mut, Babys geduldig Zeit zu geben, sich ans Stillen zu gewöhnen.

Das intime Instagram-Foto von Rebecca McKeever mit ihrem Neugeborenen hat letzte Woche viel Aufmerksamkeit bekommen. Die junge Mutter spricht über eine Zufütterungsmethode, die typischerweise wenig Aufmerksamkeit bekommt. Der Huffington Post hat sie erzählt, dass das Foto ca. 17 Stunden nach der Geburt ihres kleinen Mädchens aufgenommen wurde. Die Kleine war müde und und hatte Probleme an der Brust anzudocken.

"Eine Still-Expertin kam vorbei und hat gefragt, ob wir Hilfe bräuchten. Sie sah, dass ich Milch produzierte und die Kleine aber noch Probleme hatte. Also hat sie kleine Becher und Spritzen gebracht, damit wir sie füttern konnten. Ich habe etwas Vormilch in die Becher gepresst und es dann in die Spritzen abgefüllt, sodass wir ihr kleine Tropfen verabreichen konnten."

Die Mutter hat erzählt, dass die Erfahrung unglaublich war, und dass auch die kleine Andromeda es genossen hat. "Bei jedem Tropfen hat sie ein bisschen mehr gelächelt. Nachdem sie ordentlich gefüttert wurde, ist sie ein bisschen mehr aufgewacht und hat versucht, an der Brust zu trinken".

Jetzt, drei Wochen später, trinkt Andromeda nur noch von der Brust und es geht ihr sehr gut. Die Mutter Rebecca ist nach wie vor sehr dankbar für die Stillexpertin, da ihr durch die Anfangsschwierigkeiten geholfen hat.

"Ich wusste, dass man mit Spritzen zufüttern kann, aber in dem Moment war es notwendig, dass jemand von außen mich darauf aufmerksam macht", erzählte sie der Huffington Post. "Gerade in so verletztlichen Momenten brauchen wir alle Hilfe und Unterstützung."

Mit Becher oder Spritze zuzufüttern ist eher unüblich, aber eine Möglichkeit auszuweichen, wenn das Baby Probleme mit dem Stillen hat und man trotzdem Brustmilch geben möchte. "In diesem Moment hab ich mich so glücklich und stark gefühlt", erzählte Rebecca McKeever. "Auch wenn es nicht die traditionelle Art des Stillens war, wusste ich, dass es einfach nur ein wenig Zeit braucht". Sie hofft, dass ihr Foto Aufmunterung und Zuspruch für andere Eltern ist. "Ich will jungen Müttern sagen, dass nciht immer alles nach Plan läuft, aber solange man entspannt bleibt und nicht zu große Erwartungen hat, alles gut wird. Wir müssen unsere Babys mit Einfühlungsvermögen und Liebe begrüßen."

 

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