Mütter helfen Töchtern

Eine neue Studie zeigt, wie Mütter ihren Töchtern in stressigen Situationen helfen können. Die Lösung ist einfacher, als man denkt.

Seinen Gefühlsballast zu teilen, ist wichtig für unsere psychische Gesundheit. Vor allem, wenn man das mit Menschen macht, die einem nahe stehen. Wer käme da besser infrage als die eigene Mutter?

Eine neue Studie zeigt, dass Berührungen einen positiven Effekt darauf haben, mit stressigen Situationen umzugehen. Ein Team der Queens University unter der Leitung von Jessica Lougheed hat sich 66 Mütter-Töchter-Paare angesehen, um diese These zu bestätigen. Nachdem diese allgemeine Fragebögen zu ihren demographischen Daten und der Qualität und Nähe der Beziehung zueinander ausgefüllt haben, wurde ihr allgemeiner Stresslevel gemessen.

Hilfe durch Berührung

Den Mädchen wurde dann gesagt, dass sie eine dreiminütige Rede über ein beliebiges Thema halten sollen – so als wäre es vor ihrer eigenen Schulklasse. In der Hälfte der Fälle haben die Mütter den Töchtern die Hand gehalten – der anderen Hälfte wurde das verboten. Die Mütter durften in beiden Gruppen nichts während der Rede sagen.

Jene Mädchen, die die Hand ihrer Mutter während ihrer Rede halten konnten, waren einem deutlich niedrigeren Stresslevel ausgesetzt als jene, die sich nicht berührt hatten. Auch diejenigen Mütter und Töchter, die angegeben hatten, eine nicht so gute Beziehung zueinander zu haben, waren weniger gestresst in dieser Situation, wenn sie sich berührten. Kurzum: die Unterstützung von Menschen, die wir lieben, sowohl psychisch als auch körperlich, ist sehr wichtig – vor allem, wenn es mal stressig wird.

 

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