Moststraße

Am 16. November laden engagierte Mostviertler Betriebe ein, um sich ganz der Mostbirne - dem Obst der Region - zu widmen. Gäste werden mit den hochprozentigen Getränken verwöhnt. Dazu kann man Schnapsbrennen lernen und regionaltypische Schmankerl genießen.

Bereits zum dritten Mal öffnen acht Mostviertler Betriebe am 16. November ihre Türen. Dann, wenn die Lust auf Wärmendes steigt und die Tage wieder kürzer werden, laden sie Interessierte zur Veranstaltung "Die Moststraße brennt!".

Hochprozentiges Programm

Die Auswahl fällt am 16. November schwer, denn das Motto ist ganz wörtlich gemeint: Das Obst der Region und die daraus gebrannten Edelschnäpse stehen im Mittelpunkt. Neben regionaltypischen Birnen-, Apfel- und Zwetschkenbränden gibt es etwa auch Eierlikör, biologischen Wodka, einheimischen Gin und sogar Rum, außerdem edle Zigarrenbrände. Wer will, kann im Rahmen eines regionaltypischen Abendessens eigenen Schnaps brennen oder zu einer zünftigen Heurigen-Jause verschiedene Brände verkosten und vieles mehr.

Das Brennen blickt im Mostviertel auf eine lange Geschichte zurück. „Stoffbesitzern“, so der gesetzliche Begriff für Personen, die Obstbäume und Fruchtsträucher ihr Eigen nennen dürfen, ist es seit der Zeit von Kaiserin Maria Theresia offiziell erlaubt, eine bestimmte Menge an gebranntem Alkohol selbst zu verkaufen. Das „Maria-Theresianische-Brennrecht“ sieht 300 Liter reinen Alkohol pro Jahr vor, ein "Abfindungsbrennrecht" erlaubt einem Stoffbesitzer die Erzeugung und den Absatz von 200 Litern reinem Alkohol pro Jahr. Das kaiserliche Brennrecht gibt es übrigens noch heute, es ist eines von mittlerweile vier verschiedenen Brennrechten. Es ist auch im Mostviertel lebendig uns kann ausschließlich mit dem Hof, das heißt, mit dem Standort weitervererbt werden.

Die Veranstaltungen

 

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