Mit Sport gegen Krebs

Norwegische Krebspatientinnen machen mit ihrer Version von Eric Prydz' Video-Hit "Call On Me" auf die Wichtigkeit von Sport im Kampf gegen ihre Krankheit aufmerksam.

Bis vor kurzem war Sport für Krebspatienten verpönt: Er sei zu anstrengend, fordere zuviel Kraft von den ohnehin erschöpften Kranken. In jüngster Zeit haben aktuelle Studien jedoch genau das Gegenteil bewiesen. Körperliche Aktivität ist sowohl während der akuten Behandlung des Krebses als auch in der Phase der Rehabilitation ein wichtiger Faktor. Regelmäßiger Sport reduziert unerwünschte Nebeneffekte wie Übelkeit, Müdigkeit und Schlafprobleme, verbessert die Ausdauer, Muskelkraft und hilft bei der Gewichtskontrolle. Dazu kommen natürlich noch die Auswirkungen auf die Psyche: Sport ist Abwechslung, verbessert das Wohlbefinden und erhöht die Lebensqualität.

Auf all diese Vorteile und die große Relevanz von Sport im Kampf gegen Krebs will die norwegische Gruppe "Aktiv against Cancer" aufmerksam machen und hat zu diesem Zweck das weltbekannte Musikvideo zu "Call on Me" von Eric Prydz nachgestellt. Die weiblichen Hauptakteure sind allesamt Krebspatientinnen, die nach wie vor mit der Krankheit kämpfen - die Narben sind im Video auch zu sehen.

Eindrucksvolle Schlussszene: Die "Vortänzerin" zieht sich am Ende des Videos ihre Perücke vom Kopf.

 

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