Mit Schirm, Charme und Mütze: 4 Frisuren-Trends für den Herbst

Bunte Blätter und goldenes Licht, aber auch böiger Wind und sinkende Temperaturen – der Herbst kann sich von seiner lieblichen, aber auch von seiner stürmischen Seite zeigen. Mit einem Regenschirm und einer Mütze oder einem Stirnband als stetige Begleiter und der passenden Frisur bist du aber zum Glück für beides bestens vorbereitet. Wir zeigen dir ein paar Frisuren-Trends für den Herbst.

Frisuren-Trends für den Herbst

Der Herbst scheidet die Geister. Während es die einen kaum erwarten können, durch leuchtend-farbenfrohe Laubwälder zu spazieren und danach zu Hause vor dem Fernseher mit dem Herzensmenschen zu kuscheln, trauern die anderen dem Sommer nach und schieben das Tauschen der Sommer- gegen die Herbstgarderobe lieber noch ein paar Tage hinaus. Spätestens dann, wenn die Temperaturen sinken und frühmorgens Nebel über den Hügeln thront, müssen wir der warmen Jahreszeit jedoch endgültig adieu sagen. Doch keine Sorge: Dieser Schritt muss keineswegs von Wehmut begleitet sein, schließlich gibt es für den Herbst jede Menge tolle Frisuren, die für jedes Wetter geeignet sind. Und überhaupt: Der Herbst ist doch der Beweis, dass Veränderung wichtig ist und guttut – also machen wir es ihm gleich: Neue Jahreszeit, neues Ich.

Hier gibt’s die passenden Frisuren dazu:

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1.) Französische Zöpfe mit gelockten Enden

Zwei geflochtene, französische Zöpfe waren in diesem Sommer eine der absoluten Trend-Frisuren. Das ist auch nicht verwunderlich, denn damit trotzten wir so manchem heißen Sommertag und sahen auch noch perfekt gestylt aus. Im Herbst wandeln wir diesen Klassiker nun etwas ab und flechten die Zöpfe nur bis zum Nacken, um einen verspielteren, romantischeren Look zu kreieren, der perfekt zur kälteren Jahreszeit passt.

So wird’s gemacht: Bürste deine Haare zu Beginn ordentlich durch und teile sie dann mittig in zwei gleich dicke Hälften. Am besten gelingt dies mit einem Kamm. Widme dich dann zunächst einer Hälfte davon – zum Beispiel der rechten. Stecke die andere mit einer Haarklammer auf die Seite, damit dich die Haare beim Flechten nicht stören. Nimm nun eine zirka ein bis zwei Zentimeter dicke Strähne entlang des Mittelscheitels und teile diese wiederum in drei gleich dicke Strähnen. Nun beginnt die Flechtarbeit: Gib dazu zunächst die rechte Haarsträhne über die mittlere, dann die linke über die mittlere und wiederhole den Vorgang ein weiteres Mal. Ab diesem Zeitpunkt startest du mit der eigentlichen französischen Flechttechnik: Hierzu nimmst du nun jeweils zusätzlich eine neue Haarsträhne auf, die dann ebenfalls über die mittlere Strähne zur neuen Mittelsträhne dazu gegeben wird. Auf diese Art und Weise flechtest du den restlichen Zopf bis zum Nacken – immer abwechselnd links und rechts und immer mit neuen Haarsträhnen, die zur Mittelsträhne hinzukommen. Schließe den Zopf mit einem Haargummi und wiederhole das Gleiche bei der zweiten Haarhälfte. Arbeite nun etwas Hitzeschutz in die losen Enden ein und bearbeite sie dann mit einem Lockenstab oder einem Glätteisen, um sanfte Wellen zu kreieren. Bürste diese am Ende gut aus. Fixieren lässt sich der Look am besten mit einem Haarspray. Achte beim Spray auf die Qualität, damit die Haare nicht verkleben und die Frisur auch Wind und Wetter standhält.

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2.) Geflochten und hochgesteckt

Der Herbst ist auch die Zeit der Feste und Feierlichkeiten – allen voran des Oktoberfestes. Und hierfür ist seit einigen Jahren insbesondere eine Frisur sehr beliebt: der geflochtene Haarkranz. Dieser sieht nicht nur edel und zugleich romantisch aus, sondern ist auch äußerst praktisch. Der Look passt aber nicht nur zu Dirndl und Lederhose, sondern auch zum liebsten Herbstkleid oder auch ganz lässig zu Jeans und T-Shirt.

So wird’s gemacht: Wer diese Frisur ausprobieren möchte, muss mit der Flechttechnik des französischen Zopfes vertraut sein. Ziehe hierfür zunächst einen tiefen Scheitel auf einer Seite. Flechte nun die Haare von einem Ohr über den Oberkopf französisch zur anderen Seite. So entsteht automatisch der Effekt eines Kranzes. Fixiere den Look mit Haarnadeln. Wer im Umgang mit dieser Flechttechnik noch nicht so versiert ist, kann sich auch zunächst für einen Gretchenzopf entscheiden, mit dem sich ein ähnlicher Look kreieren lässt. Flechte hierfür die Haare zu zwei Zöpfen, lege diese anschließend nach oben über den Kopf und befestige sie mit Haarnadeln.

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3.) Hochgesteckt mit Stirnband

Den ersten kälteren Tagen trotzen wir gern mit unserem liebsten Stirnband. Es hält unsere Ohren warm und sieht dazu noch schick aus. Ein praktischer und schneller Look lässt sich rund um dieses Accessoire mit einem Dutt kreieren. Der Vorteil: So hast du alle Haare aus dem Gesicht und schlägst dem Herbstwind somit ein Schnippchen.

So wird’s gemacht: Binde deine Haare am Oberkopf zu einem Zopf. Wickle dann den Zopf einfach um den Haargummi herum. Den fertigen Knoten kannst du mit Haarnadeln feststecken oder du nimmst einen weiteren Haargummi und wickelst ihn nochmals herum. Wer es etwas verspielter mag, kann den Dutt auch mit einer geflochtenen Partie aufhübschen. Teile hierzu den Zopf in zwei Partien und flechte die oberste Partie zu einem Zopf. Wickle dann zunächst die untere Haarpartie um den Zopf und stecke diese gut fest. Danach kommt der geflochtene Zopf an die Reihe – wickle auch ihn um den Knoten und stecke ihn fest.

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4.) Sanfte Wellen unter der Mütze

Wenn dann die ersten frostigen Tage anbrechen, holen wir unsere Mützen aus dem Schrank, schließlich soll unser Kopf gut vor Wind und Wetter geschützt sein. Auf eine stylische Frisur müssen wir deswegen aber trotzdem nicht verzichten. Rasch aufpeppen lässt sich dieser Look zum Beispiel mit sanften Wellen.

So wird’s gemacht: Ziehe mit dem Kamm einen Mittel- oder Seitenscheitel – je nachdem, womit du dich wohler fühlst. Arbeite Hitzeschutz ein. Am einfachsten ist es, wenn du dann Strähne für Strähne bzw. Seite für Seite vorgehst. Teile daher im ersten Schritt das gesamte Haar in zwei Hälften. Starte mit der rechten und stecke die andere mit einer Haarklammer auf die Seite, damit dich die Haare beim Kreieren der Locken nicht stören. Die Haarpartie teilst du nun wiederum in zwei Partien: Unterhaar und Deckhaar. Stecke auch hier zunächst das Deckhaar hoch, damit es dich nicht behindert. Bearbeite nun das Unterhaar mit dem Lockenstab Strähne für Strähne. Fange dabei oben an und wickle die jeweilige Strähne um den Lockenstab herum. Bist du mit dem Unterhaar fertig, kannst du dich dem Deckhaar widmen und die Schritte wiederholen bis das gesamte Haar gelockt ist. Übrigens: Jene Strähnen, die das Gesicht einrahmen, solltest du nach außen wegdrehen. So schaffst du optisch mehr Volumen. Lockere die Locken mit den Fingern oder einer Bürste auf und fixiere den Look abschließend mit Haarspray. Du hast keinen Lockenstab zur Hand? Kein Problem, denn das Locken-Machen funktioniert auch mit dem Glätteisen. Ziehe hierfür das Eisen mehrmals Strähne für Strähne durch die unteren Haarlängen und drehe es dabei ein.

 

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