Mit diesen Neujahrsvorsätzen wird 2016 das beste Jahr Ihres Lebens

Weniger Sorgen machen - mehr Leben: Über diese Dinge werden 2016 einfach nicht mehr nachdenken.

Mit den Neujahrsvorsätzen ist das so eine Sache: Einerseits hält man sie eh nie ein, andererseits können sie auch flunkeschnell zum Teil dieser perfiden Selbstoptimierungsideologie werden und uns nur zusätzlich Druck machen. Druck endlich sportlich und schlank zu sein, Druck auf die Ernährung zu achten, Druck endlich in der Karriere richtig durchzustarten, Druck endlich den richtigen Partner zu finden.... die Liste könnten wir an dieser Stelle unendlich fortsetzen. Deswegen haben wir eine etwas andere Liste für das nächste Jahr gemacht. 2016 wird nämlich das Jahr, in dem wir AUFHÖREN uns über einen ganzen Haufen Sachen Gedanken zu machen.

Wir wollen 2016 nämlich nicht mehr Druck, sondern weniger. Auf manche Dinge werden wir 2016 einfach scheißen.

1) Diese letzten 3 Kilo verlieren.

So viele Dingen schmecken einfach so viel besser, als es sich anfühlt, dünn zu sein. Und wenn wir die 3 Kilo schon oben lassen, können wir einfach gleich anfangen mit glücklich sein.

2) Immer zusammenpassende Socken anhaben.

Es gibt Tage, da haben wir Lust auf zusammenpassende Socken, es gibt Tage, da finden wir den zweiten Socken einfach nicht. Diese Tage sind auch schön.

3) Saftkuren

Saftkuren haben super gesundheitliche Vorteile, aber viele machen sie nur um kurzfristig abzunehmen. Wenn das Ihr Ziel ist, gibt es bessere und nachhaltigere Möglichkeiten.

4) Darüber nachzudenken, die große Liebe zu finden

Lustige Dinge zu unternehmen, macht einfach mehr Spaß als über die Suche nach der großen Liebe nachzudenken. Außerdem hat darüber nachzudenken, noch niemandem geholfen, auch tatsächlich einen Partner zu finden. Statt dessen lieber ins Kino gehen, ein gutes Buch lesen, mit Freunden treffen, Eis essen.....

5) Pläne mit Bekannten machen, die man eigentlich gar nicht sehen möchte

Seien wir uns ehrlich: Zeit ist nicht geschenkt, und wir haben 2016 besseres zu tun, als uns mit Menschen zu treffen, auf die wir keine Lust haben. Weniger Verpflichtungsgefühl, mehr Freiheit.

6) Menschen, die Feminismus nicht verstehen.

Es muss echt nicht jeder Amy Schumer mögen, auch wenn das wahrscheinlich unsympathische und tief drinnen böse Menschen sind. Aber wir müssen uns 2016 auch nicht mit jedermann abgeben, und Menschen die immer noch nicht verstehen, wie wichtig Feminismus ist, gehören dazu.

7) Social Media Fame

Wenn Sie Freude daran haben, einen Avocado Toast zu instagramen, tun Sie das bitte und freuen Sie sich daran. Und dann vergessen wir mal gleich darauf, wie viel Likes wir oder jemand anderes auf Facebook, Instagram oder Twitter hat. Für die machen wir das auch nicht.

8) Alles was Michael Jeannée schreibt.

Wir können uns echt nicht über jeden Blödsinn Gedanken machen.

9) FOMO (Fear of Missing Out)

Statt Panik zu haben, gute Events zu verpassen, genießen wir lieber einfach das, was wir gerade tun. Und wenn das ein "Netflix & Chill"-Abend mit sich und Pizza ist, dann ist das umso besser.

10) Sich dafür zu genieren, mit fettigen Haaren und Jogging-Hose aus dem Haus zu gehen.

Jogging-Hosen sind einfach echt bequem. Wer normale Hosen besitzt, die nicht am Bauch einschneiden, ist einfach eine sehr sehr glückliche Person.

11) Unbequeme Schuhe anzuhaben

Jede Aktivität bei der einem die Füße weh tun, macht einfach 20 Mal weniger Spaß. Das kann man einfach auch mal lassen.

12) Sich darüber Gedanken machen, dass Ihre Beziehung nicht den "20 Indizien, dass du die wahre Liebe gefunden hast" aus dem Internet entspricht

13) Sich schuldig dafür zu fühlen, früh schlafen zu gehen.

Wahre Liebe versteht unsere REM-Zyklen. Und wenn man unausgeschlafen ist, kann man sowieso nichts genießen.

14) Sich schuldig dafür zu fühlen, am Wochenende richtig lang im Bett zu bleiben.

Wir lieben einfach wirklich Schlaf. Und am Wochenende haben wir nun mal die meiste Zeit dafür.

15) Nicht genug unter die Leute zu kommen, wie es gut-meinende Freunde und Familienmitglieder manchmal sagen.

Wenn etwas wirklich wichtig ist, werden wir schon raus gehen.

16) Nicht glutenfrei zu essen.

Einzige Ausnahme: Sie haben eine Glutenunverträglichkeit.

17) Etwas "Großes" für den nächsten Geburtstag zu planen.

Sich nach der Arbeit beim Wirt um die Ecke mit Spritzer zu betrinken ist mindestens so festlich wie ein 28-Gänge-Dinner. Vertrauen Sie uns. Man muss auch keinen superlustigen Outdoor-Tag für sich und alle Freunde organisieren. Als ob wir im Alltag nicht schon genug Organisierstress hätten.

18) Zu Versuchen, immer alle glücklich zu machen.

Unmöglichste Aufgabe der Welt. Wichtiger ist es, sich selbst glücklich zu machen. Und für den Rest muss es reichen, sein Beste zu tun.

19) Traurig zu sein, weil nicht alles nach dem "gesellschaftlich verordneten Plan" läuft.

Mit 28 verheiratet, mit 30 ein Kind, mit 32 Abteilungsleiterin. Druck, Druck, Druck, auf das scheißen wir. Jeder und jede hat einen anderen Lebensweg. Dafür gibt es keine Norm und keinen Plan. Und dazu zu stehen, dazu gehört Mut.

20) Zu schauen, ob man im Fitnesscenter eh besser ausschaut beim Sport, als die anderen.

Oder ob man die Woche öfter laufen war, als die Freundin. Sport ist super, Vergleich ist es nicht.

21) Leute, die auf Sie scheißen.

Bye, haters. Wir verschwenden keinen Gedanken mehr an Menschen, die uns nichts gutes wollen.

 

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