Mit diesen 8 Tipps holst du das Beste aus deinen Naturlocken heraus

Naturlocken sind super! Man muss nur wissen, wie man mit ihnen umgeht. Wir haben die besten Tipps für euch zusammengefasst (und natürlich alle selbst getestet!).

Locken

Allem voran: Locken sind toll! Und damit meinen wir nicht die perfekten, vom Stylisten in stundenlanger, mühseliger Arbeit geformten Lockenstab-Locken, die man in der Werbung sieht, sondern echte, wilde, krause Naturlocken! "Jaaa eh“, denkt ihr Locken-Mädels und -Burschen jetzt vielleicht – "aber halt auch ur anstrengend…“ Ja, Locken sind manchmal echte Diven. Deshalb verraten wir euch heute, wie ihr das Beste aus ihnen herausholt – und das ist eigentlich gar nicht so schwer. :)

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1. Nicht bürsten. Niemals bürsten!

Ihr wisst, irgendwo auf eurem Hinterkopf ist schon wieder ein Knotennest in euren Locken entstanden. Ihr wisst, ihr solltet vielleicht irgendwas dagegen unternehmen. Also greift ihr widerwillig zur Bürste, um das Knotenmonster zu beseitigen… Stop!!! Die Bürste ist euer größter Feind! Wenn ihr nicht aussehen wollt wie ein Pudel, der unter der Trockenhaube vergessen wurde, dann lasst lieber die Finger davon! Wir empfehlen: (Wenn überhaupt,) Haare nur im nassen Zustand und nach der Behandlung mit reichlich Feuchtigkeitsprodukten bürsten – und auch nur mit einer speziellen Bürste, die für nasses Bürsten geeignet ist, etwa einem Tangle Teezer oder einer Wet Brush.

2. Kämmen ist das neue Bürsten.

"Okay, wenn ich meine Haare nicht bürsten soll…was dann?" Kämmen natürlich! Aber bitte nur mit einem grobzinkigen Kamm. Auf diese Weise werden eure schönen Löckchen nicht zerstört. Beim Kämmen achtet am besten darauf, euch immer von den Haarspitzen hinauf zum Ansatz zu arbeiten. So lassen sich eure Haare leichter entwirren. Damit es noch besser geht, feuchtet eure Haare vorher kurz an.

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3. Conditioner, Conditioner, Conditioner!

Ups, war das etwa zu viel Conditioner? Gute Nachrichten: Bei Naturlocken – vor allem mit Krause – kann es nie genug Feuchtigkeit sein! So etwas wie "zu viel“ gibt es für euch nicht! Eure Haare sind von Natur aus relativ trocken, daher gönnt euch ruhig eine ordentliche Portion Spülung, wenn ihr eure Haare wascht. Auch eine Haarmaske ab und zu kann euren Locken zu neuem Glanz verhelfen. Unser Tipp: Kokosöl macht eure Locken weich und geschmeidig und ist noch dazu ein ganz natürliches Produkt – den Geruch muss man halt mögen.

4. Make it wet!

Ihr seid gerade aufgestanden, habt euch im Halbschlaf ins Bad geschleppt und seid beim Anblick eures Spiegelbilds erst mal kurz zusammengezuckt? Eure Haare stehen in alle Richtungen ab, was euch aus dem Spiegel entgegenblickt gleicht einer gruseligen Mischung aus Bob Ross und dem haarigen Barbapapa (Barbabo?) und von einer "Frisur“ kann wahrlich nicht die Rede sein? Don’t panic! Schnappt euch den Duschkopf und macht eure Haare einfach ein wenig nass. Für ein noch besseres Ergebnis benutzt etwas Leave-in-Conditioner. Und dann stylt ihr eure Locken ganz simpel mit den Fingern. Ein paar mal Haare ausschütteln und siehe da: In nur wenigen Minuten wird aus der furchteinflössenden Mähne eine vorzeigbare Lockenpracht!

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5. Finger weg vom Föhn!

Neben der Bürste ist der Föhn in der Lockenrepublik Staatsfeind Nr.1! "Aber es ist tiefster Winter!", denkt ihr. "Muss ich für schöne Locken wirklich an einer Lungenentzündung sterben?!" Nein, natürlich nicht. Wenn es nicht anders geht und zum Lufttrocknen keine Zeit ist, dann dürft ihr föhnen – aber nur mit einem Diffusor-Aufsatz. Das sind diese Dinger mit Spitzen dran, die ihr auf euren Föhn stecken könnt. Dank Diffusor werden eure Haare vor direkter Hitze geschützt und trocken nicht zu stark aus (Extra-Tipp: Föhn immer nur auf die kälteste Stufe stellen!).

6. Findet einen Frisör, der weiß, was er tut.

Alle paar Monate die Haare nachschneiden zu lassen ist wichtig, um Spliss zu vermeiden. Der lässt die Haare sonst nämlich noch frizzier aussehen lässt. Eine*n Frisör*in zu finden, der*die weiß, wie man mit Locken umgeht, ist allerdings in etwa so leicht, wie das letzte Einhorn aufzuspüren. Viele Frisör*innen sind mit Locken leider heillos überfordert oder glauben, dass hier die gleichen Regeln gelten wie für glattes Haar. Wichtig ist, genau zu sagen, was ihr euch vorstellt. Fragt am besten die lockigen Menschen in eurem Leben (deren Frisuren euch gefallen) nach deren Frisör-Tipps. Auf Empfehlungen von Freund*innen ist (fast) immer Verlass!

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7. Probiert den Ananas-Trick!

Habt ihr schon vom Pineapple-Trick gehört? Er geht ganz leicht und könnte euer Bad-Hair-Life super easy in ein Great-Hair-Life verwandeln: Vor dem Schlafengehen bindet ihr eure Haare in einem lockeren Zopf ganz oben auf eurem Kopf zusammen. So vermeidet ihre plattgedrückte Locken am nächsten Tag. Damit eure Haare über Nacht nicht total frizzy werden, empfiehlt es sich zusätzlich, den normalen Baumwoll-Polsterbezug durch einen speziellen Seide- oder Satinbezug zu tauschen. So wird euren Haaren nicht über Nacht die Feuchtigkeit entzogen und sie bleiben glänzend und geschmeidig.

8. Self confidence is key.

Unser letzter und wichtigster Tipp: Seid stolz auf eure Locken! Wir wissen, dass das manchmal schwer fällt, wenn sie mal wieder so gar nicht das machen, was ihr gerne hättet. Trotzdem sind sie ein Teil von euch, machen euch lebendiger und sehen niemals langweilig aus! Glaubt uns, viele Leute beneiden euch um euer Haar! Also: Embrace your curls und weg mit dem Glätteisen!

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