Mit diesen 6 Tipps kannst du deine Winterdepression lindern

Wenn der Winter anbricht, schlittern einige Menschen in eine Depression. Doch man kann etwas dagegen tun.

Winterdepression

Die Saisonabhängige Depression (SAD) ist real. Wenn die Tage kürzer werden, schlägt sich das Wetter bei einigen Menschen auf die Psyche. Zu den wichtigsten Symptomen der SAD zählen Müdigkeit, verstärkter Appetit, Schlafstörungen und Rückzug aus dem sozialen Leben. Am häufigsten davon betroffen sind Frauen sowie die Altersgruppe zwischen 20 und 40. Doch es gibt Wege, um sie zu behandeln - denn es ist immer besser hin- als wegzuschauen:

1: Lichttherapie

Im Herbst und Winter wird durch den Lichtmangel zu wenig vom Glückshormon Serotonin ausgeschüttet - der Lichtmangel ist also der häufigste Grund für eine SAD. Eine Lichttherapie gehört daher nicht umsonst zu den wirkungsvollsten Behandlungsmethoden, um Symptome der Winterdepression zu lindern. Es gibt jede Menge Tageslichtlampen am Markt, eine effektive Behandlung beinhaltet etwa 20 bis 60 Minuten Lichttherapie pro Tag.

2: In die Natur gehen

Klingt oft einfacher gesagt als getan - doch ein Spaziergang in der Natur kann Wunder bewirken. Schließlich sind künstliches Licht und Dunkelheit Gift für die angeschlagene Psyche. Tageslicht, Bewegung und Natur pushen das Serotonin-Level in die Höhe und sind daher ein wichtiger Tipp für SAD-Betroffene.

Winterdepression

3: Bewegung

Auch so etwas, das während einer Depression sehr viel Mühe kostet: sich zu bewegen. Doch Fakt ist: regelmäßiger Sport ist ein Segen für Körper und Psyche, und lindert die Symptome einer Depression. In Kombination mit Licht kann Bewegung wahre Wunder für die Psyche bewirken.

4: Therapie und Antidepressiva

Auch Psychotherapie und die Gabe von Antidepressiva können in Absprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin in Betracht gezogen werden. Doch Medikamente sind nicht für jeden/jede geeignet und sollten nur in Kombination mit professioneller Begleitung eingenommen werden.

5: Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist eine der verbreitetsten und am besten untersuchten Formen von Psychotherapie. Sie kombiniert zwei Therapieansätze: die kognitive Therapie und die Verhaltenstherapie. Mithilfe der Therapie werden negative Gedanken und Verhaltensmuster durch positive Aktionen und Gedanken ersetzt. Die PatientInnen erkennen, dass SAD kein persönliches "Defizit" ist und dass sie Dinge machen müssen, die ihnen selbst gut tun.

6: Stressmanagement

Wenn deine Depression überhand nimmt, solltest du es vermeiden, dich in stressige Situationen zu begeben. Dafür gibt es jede Menge Stressmanagement-Techniken - etwa Meditation, große Projekte und Deadlines für wärmere Jahreszeiten zu planen, und Pausen machen, um draußen einen Spaziergang zu machen.

 

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