Mit diesen 5 Tipps kriegen Sie die Smarthphone-Sucht unter Kontrolle

Im Schnitt schauen wir 88 Mal am Tag auf's Handy. So kriegt man die Sucht unter Kontrolle.

Der permanente Blick aufs Handy kann langfristig ziemliche Probleme mit sich bringen: Wenn man sich langsam aber sicher auf nichts anderes mehr konzentrieren kann, ist man süchtig. 88 Mal am Tag blicken wir durchschnittlich aufs Handy. Die Zahl ist enorm. Welche Probleme das mit sich bringen kann, von Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Produktivitätsverlust, haben wir an dieser Stelle schon für Sie festgehalten. Hier sind die besten Tipps, um sich vom Handy zu entfernen.

1) Ein Konsumtagebuch

Ein Protokoll zu führen, ist besonders deswegen wichtig, um sich einmal um das Ausmaß des Problems bewusst zu werden. Dafür protokolliert man, wie viel Zeit man womit an einem Tag braucht. Zusätzlich kann es helfen aufzuschreiben, was man früher gerne gemacht hat, und was man gerne mehr tun würde. Das hilft, einzuschützen, wie viel Raum das Handy einnimmt und den Fokus langsam wieder mehr auf aktivere Tätigkeiten zu legen.

2) Offline-Tage

Um einmal ganz aus der Routine zu kommen, ist es sinnvoll, einen Offline-Tag einzulegen. In intime Bereiche wie das Bett gehört das Handy sowieso nicht, und auch beim Essen sollte man es lieber weglegen. Ein Offline-Tag bringt Bewusstsein, wie es sich tatsächlich ohne Smartphone anfühlt, und wie weh es einem tut. Eventuell wird einem die Sucht erst dann so richtig bewusst.

3) Kontroll-Apps

Apps wie Checky, Offtime, Hypnobeep oder Qualitytime messen ganz genau die Aktivität auf dem Handy und geben Rückmeldung über Nutzungsgewohnheiten, zum Beispiel darüber, wie oft man aufs Handy gesehen hat. Die Ergebnisse können überraschend sein!

4) Handy nicht immer verfügbar haben

Um sich unnötige Griffe zum Handy zu ersparen, sollte man es am Heimweg besser im Rucksack als zum Beispiel in der Hosentasche verstaut haben. Um auf die Uhr zu sehen, nimmt man sich eine Handgelenksuhr mit und zum Aufstehen benutzt man den altmodischen Wecker. Dann ist das erste, was man nach dem Aufstehen tut, nicht gleich Facebook zu checken und man gewöhnt sich allmählich wieder an ein paar analoge Alternativen.

5) Kindern Alternativen bieten

Bei Kindern und Jugendlichen sollten man realitisch bleiben: Wenn die ganze Klasse über Whatsapp chattet, wäre es nicht sinnvoll dem Kind ein Handy zu verbieten. Aber es ist wichtig, ihnen schöne Alternativen anzubieten, dann fällt ihnen der Verzicht leichter. Wenn die Kinder am am Familienausflug auch die ganze Zeit am Handy hängen, haben sie wahrscheinlich einen digitalen Detox notwendig.

 

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