Mit diesem Trick bekam Robin Wright dieselbe Bezahlung wie Co-Star Spacey

Kürzlich hat Robin Wright bei einem Event der Rockefeller Foundation erzählt, wie sie zur gleichen Bezahlung wie ihr Co-Star Kevin Spacey kam.

Die 50-jährige "House of Cards"-Schauspielerin Robin Wright hat kürzlich bei einem Event in der Rockefeller-Foundation erzählt, wie sie zur gleichen Bezahlung wie ihr Co-Star Kevin Spacey kam. Sie ist für "House of Cards" nicht nur Schauspielerin, sondern führt teilweise auch Regie und arbeitet als Produzentin für die Netflix-Serie. Am Dienstag waren eine Reihe an AktivistInnen, Philantropen und MedienverträterInnen in der Rockefeller Foundation anwesend, um ihr bei der Veranstaltung "Insight Dialogues" zuzuhören.

Robin Wright fragte nach gleicher Bezahlung

"Es war das perfekte Muster", erzählte Wright. "Es gibt sehr wenige Serien, in denen der Patriarch und die Matriarchin gleich gestellt sind. Aber sie sind es in 'House of Cards'. Ich hab mir die Statistiken angeschaut und Claire Underwoods Charakter war für eine Weile beliebter als Franks Charakter. Daraus hab ich Kapital geschlagen. Ich meinte damals, 'Ihr gebt mir mehr Geld, oder ich gehe an die Öffentlichkeit'", sagte sie mit ihrem typischen weißen Grinsen. "Und das haben sie getan."

Kevin Spacey bestbezahlter Seriendarsteller

Kevin Spacey hat laut Business Insider 500.000 Dollar pro Episode bekommen, aber das war noch vor dem Staffel Drei Debut. Heute sollen es laut Insidern bis zu 1 Milion Dollar sein. Letztes Jahr berichtete Forbes, dass Wright 5.5 Millionen Dollar für ihre Arbeit in der Serie bekam, was sich auf ca. 420.000 Dollar pro Episode beläuft. In der aktuellen vierten Staffel von House of Cards wurde Claire Underwoods Rolle als eigene politische Kraft, die hinter dem Rücken ihres Mannes einen Komplott schmiedete, noch einmal stärker herausgearbeitet.

Prominente Frauen sprechen sich für faire Bezahlung aus

Das Thema faire Bezahlung in Hollywood bekommt mit Robin Wright eine weitere prominente Unterstützerin. Schon Jennifer Lawrence sprach sich letztes Jahr viel beachtet über die Bezahlunterschiede beim Film American Hustle aus, und gehört damit einer Reihe talentierter und aktivistischer Schauspielerinnen wie Patricia Arquette und Emma Thompson an.

Karrierenachteile durch Kinder

Neben der ungleichen Bezahlung sprach Wright eine weitere Schwierigkeit als Frau in Hollywood an: Nachdem sie ihre Kinder bekam, fiel ihre Karriere im Vergleich zu ihrem damaligen Mann Sean Penn zurück. Mit der Rolle der "Jenny" im Klassiker 1994 kam Robin Wright das erste Mal auf den Hollywood-Radar, allerdings konnte sie in der Zeit als sie nicht Vollzeit arbeitete nicht an ihrer Reputation, Beliebtheit und an ihrem Einkommenslevel arbeiten. "Man wird dann schnell zum B-Schauspieler, man spielt nicht mehr die Kassen voll. Man behält seinen Wert nicht, wenn man nicht vier Filme im Jahr dreht wie es Nicole Kidman und Cate Blanchett getan haben, während ich meine Kinder groß gezogen habe. Ich habe jetzt erst so eine Art Comeback mit 50."

 

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