Mit der Butt-Squeeze-Challenge zeigen Influencerinnen, wie Hintern nunmal ausschauen

Perfektionismus wird auf Instagram immer noch viel zu oft großgeschrieben, aber auch genauso gerne auch entlarvt. Diesmal so: Hintern anspannen, Pobacken zusammendrücken und zeigen, dass Dellen was ganz Normales sind!

ButtSqueezeChallenge

Es überrascht ja schon gar nicht mehr: Pünktlich mit dem Sommer kommen auch die Werbungen und Postings, die uns mit ihren fatshamenden und ableistischen "Tipps" für den Bikini-Body zwangsbeglücken und dabei vergessen, dass jeder Körper ein Bikini-Body ist. So inszeniert, gephotoshoppt und unrealistisch viele Bilder auf Instagram auch sind, so wird auch die Body-Positivity-Bewegung immer größer, die vermeintliche Makel zelebriert anstatt zu retuschieren.

Unter dem Hashtag #ButtSqueezeChallenge passiert in Wahrheit gerade etwas, das wir alle schon zig Mal gemacht haben: Den Po so fest wir nur können anspannen und im Spiegel zuschauen, wir er unser Hoserl frisst und sich fragen "Uff, ist das normal?" Weil wir nunmal in einer Welt groß geworden sind, die uns eingetrichtert hat, dass Cellulite ganz schlimm und weibliche Körper sowieso niemals gut genug sind. Die #ButtSqueezeChallenge die Antwort auf die Frage: Ja, das ist normal. So schauen Pöpsche eben aus, wenn man sie anspannt.

Unter anderem teilte die niederländische Bloggerin Rianne Meijers mehrere Beiträge zu der Challenge. Über eine Million Follower*innen haben ihren Account abonniert, auf dem sie gerne Mal die perfekte Instagram-Ästhetik auf den Arm nimmt. Anfang der Woche postete Meijers ein Video, in dem sie und einige ihrer Blogger-Kolleg*innen alle ihren angespannten Po in die Kamera hielten, die Dellen ins Rampenlicht rückten und damit zeigten: Egal welche Körperform eine Frau hat, Cellulite haben fast alle. Nämlich wirklich: Laut Statistiken 93 Prozent aller Frauen.

 

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