Mit dem "Jane Walker" Whisky kann man jetzt auf Frauenrechte anstoßen

Zum Frauentag wird Whisky feministisch: Den beliebten Scotch Whiskey "Johnnie Walker" gibt es jetzt in einer weiblichen Version.

"Dürfen wir vorstellen: Jane Walker, unsere neue Ikone, die den Fortschritt der Frauenrechte feiert," stellt die Whisky-Marke "Johnnie Walker" ihre neue Kampagne auf Twitter vor. Anlässlich des internationalen Frauentages wird es im März eine feministische Special Edition des Scotch Whiskys: Jane Walker.

Statt des flotten Herren im Logo ziert bei "Jane Walker" eine Frau die Scotch-Flaschen und schreitet forsch voran - stilecht mit Gehstock und Zylinder. "Mit jedem Schritt bewegen wir uns gemeinsam voran," schreibt Johnny Walker. "Keep Walking America!"

Diageo Plc, der Konzern hinter "Johnnie Walker", will die Marke so zugänglicher für Frauen gestalten. "Scotch als Getränkekategorie empfinden besonders Frauen als einschüchternd", sagt "Johnnie Walker" Vizepräsidentin Stephanie Jacoby zu Bloomberg.

"Jane Walker" ist damit ein weiterer Schritt um die Zielgruppe des Scotch zu erweitern. Schon 2016 startete "Johnny Walker" die Kampagne "Keep Walking America", die sich etwa an Latinos und Veteranen wandte.

250.000 Flaschen wird Jane statt Johnnie zieren. Zu kaufen gibt es die Edition ab März in den Vereinigten Staaten. Und: Für jede verkaufte Flasche wird Diageo Plc. einen US-Dollar an Organisationen spenden, die sich für Frauenrechte einsetzen.

Zusätzlich zum geschickten Marketingstreich bemüht sich Diageo Plc. auch aktiv um Geschlechtergerechtigkeit: Ab April werden dort 50 Prozent der Vorstände Frauen sein. Außerdem verlange das Unternehmen von Werbe- und Marketingagenturen, dass bei jedem Pitch zumindest eine Frau maßgeblich beteiligt sei, sagt Jacoby.

Und Jane Walker soll nicht so schnell wieder verschwinden: "Jane ist die erste weibliche Version unseres Logos", so Jacoby. "Wir sehen unseren schreitenden Mann und unsere schreitende Frau gemeinsam in die Zukunft gehen."

 

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