Mit aufblasbarer Riesenbrust gegen Still-Vorurteile

In der britischen Hauptstadt kämpft ein riesiger aufblasbarer Busen gegen das Stigma von Müttern, die in der Öffentlichkeit stillen.

Die Kreativagentur Mother London hat den überdimensionierten Busen auf einem Hausdach im Londoner Stadtteil Hackney installiert und so den englischen Muttertag am 27. März zum Anlass genommen, auf das Thema Stillen in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Denn nach wie vor werden Frauen, die ihren Kindern in Parks oder Kaufhäusern die Brust geben möchten, diskriminiert: Sie werden des Lokals oder Geschäfts verwiesen, in Argentinien wurde im Sommer 2016 sogar eine Frau festgenommen.

#FreeTheFeed: Selbstbestimmt stillen

Mother London begründete die Aufsehen erregende Aktion auf ihrer Website so: "Es ist schwer zu fassen, dass Mütter in Großbritannien 2017 noch immer schief angesehen und verurteilt werden, wenn sie ihre Babys öffentlich füttern." Keine Frau solle sich schuldig oder beschämt fühlen, wenn sie ihrem Kind - egal, ob mit Flasche oder Brust - in der Öffentlichkeit zu trinken gebe. Zusätzlich zur Riesenbrust wurde auch die Kampagne #FreeTheFeed lanciert: Sie sei eine Feier des Rechts jeder Frau, selbstbestimmt zu entscheiden, wann und wo sie ihre Kinder stillen möchte.

 

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