Mit 4 Tricks die eigene Körpersprache verbessern

Wie wir auf andere wirken, hängt nicht nur mit dem zusammen, was wir sagen: Die wichtigsten Signale kommen unterbewusst über unsere Körpersprache beim Gegenüber an. Mit einfachen Tipps kann man diese Wirkung positiv beeinflussen.

Körpersprache ist der bedeutendste Sender (bewusster und unterbewusster) zwischenmenschlicher Signale. Die Art, wie wir stehen, unsere Mimik, ob wir unsere Hände beim Sprechen benützen oder nicht: All das leitet unserem Gegenüber Informationen über unsere Absichten weiter, die - grob gesprochen - Angst oder Wohlbefinden auslösen.

Welche Arten der Körpersprache lösen beim Gesprächspartner Wohlbefinden aus?

Die Antwort ist einfach: seine eigenen. Die Menschen fühlen sich am wohlsten, wenn ihre eigenen Gesten und Mimiken gespiegelt werden.
Den Beweis liefert dieses Video:

Während also das Spiegeln der Körpersprache eine einfache Art ist, auf sein Gegenüber sympathischer zu wirken, so ist es doch auch recht berechnend.
Es gibt durchaus andere Dinge, auf die man in Sachen Körpersprache achten kann:

4 einfache Arten, seine Körpersprache zu verbessern

1. Die Arme

Wer sich unsicher, ängstlich oder gar depressiv fühlt, behält seine Arme kontrolliert und eng am Körper.
Fröhliche, gelöste Menschen hingegen halten sie hoch und setzen sie auch im Gespräch ungezwungen ein.
Wer also offen und nett wirken möchte, achtet auf eine lockere Armhaltung und verwendet sie in direkten Gesprächen als Untermalung seiner Worte.

2. Die Lippen

Wer auf seinen Lippen herumbeißt oder sie zu einer festen Linie zusammenpresst, wirkt angespannt oder gar ängslich und unsicher.
Wenn Sie Ihrem Gesprächspartner Interesse und Freude vermitteln möchten, lächeln Sie mit dem ganzen Gesicht und offenen Augen - das berühmte "falsche Lächeln" ist deshalb so leicht zu identifizieren, weil es sich typischerweise nur auf den Mund beschränkt.

3. Die Füße

Die Füße? Wer konzentriert sich denn in einem Gespräch schon auf die Füße? Wir alle - und zwar unterbewusst. In welche Richtung die Zehen weisen, ist ein Indikator für Absichten und Wohlfühl-Level. Wer interessiert ist und ganz bei der Sache ist, zeigt mit seinen Zehen direkt auf die andere Person. Nervosität wiederum lässt sich erkennen, wenn ein Fuß zum Gegenüber zeigt, der andere aber in eine "Fluchtrichtung", also weg vom Partner und vielleicht sogar zur nächsten Tür.

4. Die Augen

Der richtige Blickkontakt ist eine Frage des Gleichgewichts: Halten Sie zuviel direkten Augenkontakt, fühlt sich das Gegenüber unangenehm berührt, vielleicht sogar schon in seiner Intimsphäre verletzt. Wer zu wenig in die Augen schaut, wirkt uninteressiert, beschämt oder unbehaglich. Das Ziel ist also ein charmantes Mittelmaß: Um dem Gesprächspartner ein angenehmes Gefühl zu vermitteln, braucht es selbstsicheren, direkten Augenkontakt, der von natürlichem Zwinkern unterbrochen wird.

 

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