Mistel

Als Halbschmarotzer hätte sie keinen guten Ruf verdient. Oder doch? Die Mistel wirkt gegen so manches Leid und gilt in manchen Kulturen sogar als Glücksbringer.

Die Mistel wächst als Halbschmarotzer auf Laub- und Nadelbäumen und bildet dort kugelige, immergrüne Büsche. Ihre Blütezeit liegt im Frühling, ihre Früchte reifen aber erst im Winter.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Mistel besitzt den Inhaltsstoff Viscotoxin. Diesem wird nachgesagt, krebshemmend zu wirken und ist in homöopathischen Präparaten zur Injektion enthalten.

Der Mistelsaft ist geeignet

  • bei Kreislaufbeschwerden

  • zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung bei Bluthochdruck mit Schwindelanfällen

  • bei leichten Herzrhythmusstörungen

Verwendungsformen und Darreichung

Der naturreine Heilpflanzensaft besitzt einen intensiven Geschmack und wird deshalb mit Wasser oder Fruchtsaft gemischt.

Gut zu wissen

Im Brauchtum gilt die Mistel vor allem für junge Paare oder zur Weihnachtszeit als Glücksbringer. Den Druiden-Priestern der Kelten galt sie als heilig.

 

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