Mindful Christmas: 5 Tipps für eine achtsame und entspannte Weihnachtszeit

Wie du trotz Weihnachts- und Coronastress einen kühlen Kopf bewahrst und Ruhe findest.

Frau macht Spaziergang im Schnee

Für viele ist die Weihnachtszeit die stressigste und belastendste Zeit im Jahr. Mit der Corona-Pandemie kommt heuer nun noch ein weiterer Stress- und Sorgenfaktor hinzu. Falls du die Hoffnung auf entspannte Feiertage und besinnliche Momente eigentlich schon aufgegeben hast, lies dir doch unsere Tipps für mehr Achtsamkeit in der Weihachtszeit durch. Vielleicht können sie dir helfen, einen Gang runterzuschalten und die Wochen doch ein bisserl zu genießen.

1. Gönn dir Auszeiten

Tu dir was Gutes! Egal, wie beschäftigt du bist und wie wichtig es dir ist, ein schönes Weihnachtsfest für deine Lieben zu gestalten, vergiss dich selbst dabei nicht. Ob ein Abend in der Badewanne, eine Yogaeinheit, ein Binge-Marathon deiner Lieblingsserie oder eine leckere Tasse Kakao. Frage dich nicht nur, was andere brauchen, sondern auch was du gerade brauchst und schenke dir selbst diese Aufmerksamkeit.

2. Verbringe Zeit in der Natur

Natur genießen: Genieße die kalte, klare Luft des Winters bei einem schönen Spaziergang und gehe bewusst und achtsam. Spüre den Boden bei jedem Schritt und versuche, deine Gedanken freien Lauf zu lassen.

3. Mach dich frei von Erwartungen

Hast du auch Bilder im Kopf, wie ein perfektes Weihnachten zu sein hat? Vielleicht kommen auch dir typische Idealvorstellungen von Verbundenheit, Harmonie, Friede und Freude in den Kopf. Kein Wunder, davon werden wir von quasi überall und seit klein auf geprägt. In der Realität sieht es meist ein bisschen komplexer und anders aus. Das ist allerdings gar nicht schlimm und kann genauso schön sein.

Ein Trick, um das auch so zu erleben, ist Erwartungen loszulassen und stattdessen all das wertzuschätzen, was ist und dankbar zu sein. Halte immer wieder inne und frag dich: Wofür kann ich gerade dankbar sein? Wenn wir es schaffen, uns von unseren Erwartungen zu verabschieden (was ein bisserl Übung braucht), können wir auch nicht enttäuscht werden – nur positiv überrascht.

4. Bewusstes Essen & Trinken

Anstatt wahllos Süßkram & Co in dich hineinzuschaufeln, nimm Nahrung und Flüssigkeiten achtsam und langsam auf und erkunde bei jedem Biss oder Schluck genau den Geschmack deines Mahls. Stelle dir vor, dass du alles zum aller ersten Mal erleben darfst – wie ein Kind. Du wirst sehen, dass es gleich noch besser schmeckt.

5. Lass keinen Konsumstress aufkommen

Überall ringen Werbeanzeigen, Schaufenster & Co um unsere Aufmerksamkeit. Sich davon nicht in den Bann ziehen zu lassen, ist gar nicht so leicht. Schnell werden wir dazu verleitet, Dinge zu kaufen, die weder wir noch unsere zu beschenkenden Freund*innen oder Verwandten wirklich brauchen können. Gerade deshalb ist Achtsamkeit auch hier gefragt. Oftmals ist weniger mehr (vielleicht wollt ihr euch ja auch ausmachen, euch gegenseitig gar nichts zu schenken?). Im Verschenken steckt die Möglichkeit, sich in den*die andere*n einzufühlen, achtsam mit seinen Wünschen und Bedürfnissen zu sein, zu erspüren, was der*die andere braucht und was ihm* eine Freude bereiten würde.

 

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