Millenials machen Heiratsanträge mit Avocados

Ringschächtelchen sind langweilig, Champagnergläser veraltet. Wer ein wahrer Millenial sein will, steckt den Verlobungsring in eine Avocado.

Millenials lieben Avocados. Und warum auch nicht? Man kann sie auf Toast und in Smoothies packen, sie sind voller gesunder Fettsäuren und machen satt, also glücklich. Sie sind sowas wie die grüne Butter der Natur, schauen aber, wenn reif, wunderschön auf Insta-Fotos aus. Also macht man jetzt, im logischen Schluss, auch Heiratsanträge mit Avocados.

Kurz vorm Valentinstag taucht am Instagram Account fooddeco ein Foto eines Verlobungsringes in einer reifen Avocado auf. "Markiere jemanden, der so einen Antrag machen sollte" fordern die Social Media BetreuerInnen dem Zeitgeist gerecht auf. Und glaubt man den Kommentaren, wäre so ein Avocado-Antrag ein wahr gewordener Traum für viele AvocadoesserInnen. Was wäre auch wahrhaftigere #avocadolove als ein #avocadoproposal?

Manche UserInnen merkten an, dass so ein Ring aus der Avocado wohl schleimig wäre. Aber auch ein Ring aus dem Champagnerglas oder im Schokodessert ist kontaminiert und wird in der Popkultur ständig zelebriert.

Instagram beweist jedenfalls: Wahre Avocado-EnthusiastInnen lassen sich von ein bisschen Schleim nicht aufhalten

Für eine Avocado-Verlobung ist die optimale Reife der Frucht freilich ausschlaggebend, und wir wissen: Eine perfekt reife Avocado findet sich nicht so einfach. Das mag aber sogar eine schöne Analogie zur Ehe sein. So von wegen den richtigen Zeitpunkt abwarten und sich in Geduld üben. Oder so.

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