Microblading aus der Hölle: Frau endet mit vier Augenbrauen

Eigentlich wollte die US-Amerikanerin nur vollere Augenbrauen haben. Nun hat sie vier Stück davon - und klagt ihr Leid in den sozialen Medien.

Der Wunsch nach vollen Augenbrauen endete für die 42-jährige Jami Ledbetter in einem Disaster. Nach dem Besuch in einem Kosmetikstudio, für den sie von ihren Töchtern einen Microblading-Rabatt-Gutschein im Wert von 250 Dollar geschenkt bekommen hatte, löste der Blick in den Spiegel bei der US-Amerikanerin keine Freude, sondern Entsetzen aus. Statt volleren (zwei) Augenbrauen hatte Ledbetter nun ein weiteres Paar über den eigentlichen Brauen aufgemalt bekommen.

Was ist Microblading?

"Microblading" ist eine Weiterentwicklung dessen, was heute als "Permanent Make-Up" bekannt ist (mehr dazu hier). Statt mit einer Pigmentiermaschine werden die Augenbrauen mit einer "Blade" aufgefüllt. Heißt: die Kosmetikerin ritzt kleine haar-ähnliche Linien in die Haut, die -nach korrekter Behandlung- echten Augenbrauen zum Verwechseln ähnlich sehen.

Die Methode hatte in den letzten Jahren dank dem Trend zu buschigen, vollen Augenbrauen an Beliebtheit gewonnen. Dank der "Ritz"-Methode wirkt das Endergebnis natürlicher und ist, bei guter Technik, für das freie Auge kaum sichtbar. Professionelle Microblading-Behandlung kosten in Österreich ca. ab 350 bis 600 Euro.

Teure Korrektur notwendig

"Das wünsche ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind", erklärt die 42-Jährige, die ohne Augenbrauen geboren wurde, in einem Interview mit WDAF. Monatelang hätte ihr Selbstbewusstsein an den Folgen der misslungenen Behandlung, die im November des Vorjahres stattfand, gelitten. Selbst mit starkem Make-Up konnte sie das Ergebnis nicht verstecken. Laut eigenen Angaben trennte sich sogar ihre damalige Dating-Bekanntschaft nach dem Microblading-Fail von Jami.

Mittlerweile hat sich die Amerikanerin Hilfe bei einer Tattoo-Künstlerin gesucht, die die falsch gesetzten Pigmente entfernen konnte. Kostenpunkt: rund 1000 Dollar (und damit rund vier Mal so viel wie die eigentliche Behandlung). "Wenn ich gewusst hätte, wie das im Nachhinein aussehen würde, hätte ich es wohl nie gemacht", klagt Jami im Nachhinein.

Die sichtlich wenig talentierte Kosmetikerin hat ihre Profession nach dem Disaster offenbar aufgegeben. Wer bei seiner Micoblading-Behandlung auf Nummer sicher gehen will, informiert sich vorab über das Studio und klärt etwaige Eingriffe mit einer/m Dermatolgin/-en ab.

 

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