Mental Health: Schauspieler Tom Holland verabschiedet sich von Social Media

Jonah Hill, Zendaya und Tom Holland. Die Hollywood-Stars sprechen offen über ihre psychischen Probleme und holen sich Unterstützung.

Zendaya und Tom Holland beim Photocall von Spider-Man: No Way Home in London

Keine Medienauftritte mehr für 21 Jump Street-Star Jonah Hill. Auch Schauspieler Tom Holland verabschiedet sich. Der "aktuelle" Spider-Man-Darsteller möchte sich von den Sozialen Medien zurückziehen. Der Grund? Beide nehmen sich eine Auszeit, um an ihrer Mentalen Gesundheit zu arbeiten. Immer mehr Stars gehen mit ihren psychischen Problemen an die Öffentlichkeit. Und das ist richtig, wie wir finden! Obwohl Kämpfe mit der eigenen Psyche oder Depressionen keine neuen Probleme sind, werden diese Erkrankungen in unserer Gesellschaft noch stark stigmatisiert. Mit ihrer Ehrlichkeit setzen die Stars ein Statement, dass es ok ist, krank zu sein und dass es wichtig ist, sich Hilfe zu holen.

Pause

Wer im Rampenlicht steht, bleibt von der Reizüberflutung, die Social Media mit sich bringt, nicht verschont. Schlimmer sogar. In den meisten News und Feed-Beiträgen geht es eben um diese Menschen, wie zum Beispiel Schauspieler Tom Holland. "Ich lese online Dinge über mich, die sehr schädlich sind für meine mentale Gesundheit", erklärt er in einem Instagram Post, "deswegen habe ich mich entschieden, die App zu löschen". Der Hollywood-Star nutzte die Gelegenheit, um generell Awareness für psychische Erkrankungen zu schaffen.

Nicht selten werden die Sozialen Medien zum Auslöser psychischer Probleme. Sowohl bei Stars, als auch bei anderen User*innen. Doch gerade für berühmte Menschen ist das Internet ein bedrohlicher Ort. Von Hassnachrichten, über negative Kommentare bis hin zu Morddrohungen ist für sie alles dabei. "Lasst uns über psychische Probleme sprechen", führt Holland in seinem Video weiter aus und gibt Anlaufstellen an, an die sich Betroffene wenden können.

Workaholic

Neben Tom Holland hat sich auch seine Freundin Zendaya bereits 2021 zu ihrer mentalen Gesundheit geöffnet. In einem Vogue Interview beschrieb die Schauspielerin und Sängerin die Zeit der Pandemie als "Vorgeschmack auf die Traurigkeit, bei der man aufwacht und sich den ganzen Tag schlecht fühlt, weil man sich fragt: Was zum Teufel ist hier los? Was ist das für eine dunkle Wolke, die über mir schwebt, und ich weiß nicht, wie ich sie loswerden kann?". Außerdem gab sie an: "Natürlich gehe ich zur Therapie!". Schließlich habe sie seit ihrer Kindheit einen 9 to 5 Job. Angefangen hatte ihre Karriere bei Disney als sie gerade einmal 9 Jahre alt war.

Drehschluss

Auch Schauspiel-Kollege Jonah Hill öffnete sich zum Thema Mental Health. Letzte Woche veröffentliche der Comedian einen Brief, in dem er über seine Erfahrungen mit psychischen Problemen spricht, die er während seiner gesamten Karriere erlebte. "Ich bin zu dem Verständnis gekommen, dass ich fast 20 Jahre damit verbracht habe, Angstattacken zu erleben, die durch Medienauftritte und öffentliche Ereignisse verschlimmert werden", beschreibt Hill. Presse-Touren für seine Filme hat er abgesagt. Es wird seitens des Schauspielers auch keine Promotion geben. So möchte er seine eigene Psyche schützen.

Aktuell hat Jonah Hill seinen Dokumentarfilm "Stutz" abgedreht. In dieser Dokumentation geht es um den Schauspieler selbst und seinen Therapeuten. Er hofft es mit seinen Beiträgen für Leute normaler zu machen, über psychische Probleme zu reden und diese zu behandeln.

 

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