Menstruationsartikel für Flüchtlinge

Eine Studentin in Deutschland sammelt Geld, um damit Hygieneartikel für Frauen auf der Flucht zu sammeln.

Für viele Frauen sind Binden und Tampons bloß ein weiterer Artikel auf der Einkaufsliste. Doch für Frauen auf der Flucht, die einen Krieg überlebt haben, sich monatelang auf einer gefährlichen Reise durch fremde Länder befinden und keine Sekunde Erholung bekommen, ist der Zugang zu Menstruationsartikeln fast unmöglich.

Aus diesem Grund startete die Kanadierin Aislinn Beaulé ein Crowdfunding-Projekt mit dem Namen "Worldwide Allies for Menstrual Supplies". Sie will mit dem Geld Flüchtlingen in ihrem Wohnort Kleve in Deutschland helfen. "Mit 2000€ können wir ca. 20 Frauen mit einem Jahresvorrat ausstatten und ihnen zusätzlich noch frische Unterwäsche besorgen", schreibt sie auf der Seite. In etwa 300 Flüchtlinge würden sich derzeit in Kleve befinden, 100 davon in einer Turnhalle.

Als sie einen Artikel darüber gelesen hat, dass sich syrische Frauen damit behelfen, Zeitungen während ihrer Periode zu benutzen, die ein Infektionsrisiko steigern, wurde die junge Studentin aktiv. Sie hofft, dass sich viele Nachahmer finden.

 

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