Menschen, die dauernd zu spät kommen, sind erfolgreicher und kreativer

Einige Studien deuten daraufhin, welche Charaktermerkmale wirklich hinter Zuspätkommern stecken.

Wir alle kennen solche Menschen - jene, die einfach jedes Mal zu spät kommen. Dass sie das nicht aus Bösartigkeit machen, fasst der "Busines Insider" pointiert zusammen: denn Zuspätkommer gehören dem Persönlichkeitstypus B an. Typ A ist zielorientiert, ehrgeizig und ungeduldig. Typ B ist ausgeglichen, kreativ und emotional.

Der Grund, warum Typ B einfach immer zu spät kommt, ist: sie nehmen Zeit anders wahr. Während Typ-A-Menschen eine Minute auf durchschnittlich 58 Sekunden schätzten, glaubten Typ-B-Probanden, dass 77 Sekunden vergangen waren. Das heißt im Klartext: die Uhr tickt für Zuspätkommer einfach langsamer.

Die Vorteile des Zuspätkommens


Doch es hat auch Vorteile, öfter mal zu spät dran zu sein. Denn Menschen, die glauben, dass sich das "schon ausgeht", sind tendenziell optimistischer. Das macht sie entspannter und laut Studien auch erfolgreicher (Optimisten schlossen in einer Studie 88 Prozent mehr Verkäufe ab als andere KollegInnen). Außerdem leben sie gesünder, weil ihr Stresspegel einfach nicht so hoch ist wie bei überpünktlichen Menschen.

Ein weiterer Vorteil: unpünktliche Menschen denken an das große Ganze. Wenn sie zu spät kommen, sind sie in Gedanken vielleicht schon bei ihrer nächsten großen Idee. Also beim nächsten Mal können wir ruhig ein wenig geduldiger sein mit Menschen, die ständig zu spät kommen.

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