Melody Gardot

Ein Jahr lang bereiste US-Sängerin Melody Gardot die Welt, sammelte Eindrücke - und Klänge. Zurück kam sie mit The Absence (bei Decca) im Gepäck, das sie beim Jazzfest Wien auspacken wird.

„Weltbürgerin" sei sie lieber als „geboren in Pennsylvania", sagt Melody Gardot. Also packte sie 2010 ihre Koffer und zog los: durch Marokkos Wüsten, Lissabons Straßen und die Tangobars von Buenos Aires. Motto der Reise: Wegfahren, um sich selbst zu finden.

Die 27-jährige Jazzsängerin, die einst einen schweren Unfall hatte und seither am Stock geht und abgedunkelte Brillen tragen muss, fand aber noch viel mehr: „Lebensfreude und fremde Rhythmen". Flamenco, Samba oder Fado begleiten sie daher auch, wenn sie über ihre Eindrücke singt - ein ergreifendes Reisetagebuch zum Hören.

Am 4. Juli ist Melody Gardot live in der Wiener Staatsoper, viennajazz.org.
 

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