Melania Trump versucht sich mit feministischen Hashtags + das Internet ist nicht begeistert

Melania Trumps Versuch sich mit Frauenpower und weiblicher Solidarität zu assoziieren ging nach hinten los.

Jemand hätte Melania Trump vielleicht vorwarnen sollen, dass Hashtag-Kampagnen leicht nach hinten losgehen, vor allem wenn man mit einem der verhasstesten Menschen der ganzen Welt verheiratet ist.

Letzte Woche sprach sich das Model Emily Ratajkowski für Melania auf Twitter aus: Bei einer Fashion Show hatte anscheinend ein Journalist der New York Times über Melania Trump gelästert und sie eine Prostituierte genannt. Das stieß dem Model, das sich schon öfter für ihr Recht auf sexualisierte Fotos und Posen aussprach, bitter auf und nannte den Vorfall sexistisch:

Melania Trump bedankte sich mit einem Tweet, für die sie die beiden Hashtags #PowerOfTheFirstLady und #PowerOfEveryWoman verwendete, die ein bisschene in Frauenpower-Statement suggerieren sollen. Nicht so ein toller Schachzug, denn die meisten Menschen auf Twitter fühlten sich dadurch provoziert. Ups. #PowerOfTheFirstLady ist jetzt ein Trending Topic, allerdings wohl etws anders als sich das die First Lady vorgestellt hat.

Viele User kritisierten, dass Melania Trump sich für weibliche Solidarität aussprach, aber die frauenfeindlichen und sexistischen Aussagen ihres Mannes toleriert und verteidigt. Außerdem stoßen sich viele Amerikaner daran, dass sie sich weigert ins Weiße Haus zu ziehen und Millionen an Steuergeldern dafür verbraucht, Security im Trump Tower anzustellen.

 

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