Mein wunderbar beschissener Frühling mit Pollenallergie

Du hast den Frühling nicht wirklich erlebt, wenn du keine Pollenallergie hast.

Dass der Frühling erwacht ist, sollte mittlerweile bei allen angekommen sein. So auch die aggressiven Pollen, die zum hinterlistigen Angriff ordentlich aufgerüstet haben. Und das Einzige, das wirklich hilft ist: SUDERN!

Und wenn du immer schon wissen wolltest, wie sich ein Frühling mit Heuschnupfen anfühlt - bitteschön:

Frühlingsgefühle

Wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, haben die meisten Bauchkribbeln. AllergikerInnen bekommen die erweiterte Version geboten: Nase, Augen, Hals, Ohren, Haut und eigentlich eh alles wird zum juckenden Ameisenhaufen.

Natürliche Schönheit

Ich schaue nach dem Aufstehen nicht klassisch schlimm aus wie immer, sondern mindestens zehn Mal so arg. Verpickte Augen, angesabbert und eine geschwollene Nase sind mein neuer Statement-Look am Morgen.

Make Up im Rudolf-Style

Und auch danach wird es nicht viel besser - die Foundation schmiere ich zwar großzügig über alle Rötungen, nach geschätzt 22 Mal Schnäuzen könnte meine rote Nase locker dem Weihnachtsmann den Weg zum Nordpol leuchten.

Ich brauch Stoff!

Ich wünsche mir sehnsüchtig, die Dealer bei der Thaliastraße würden Clarityn oder Aerius verchecken.

Schlafen geht nur im Sitzen

Mein Nacken ist jeden Morgen so angespannt wie die Stimmung beim ersten Abendessen mit den Schwiegereltern, weil ohne den Turm aus Polstern Luft bekommen unmöglich geworden ist.

Durchgehend müde

Und weil Antihistaminika so einschläfernd wirken wie Bahn TV, passiert es ab und zu, dass ich auf einer Parkbank oder in der Bim einschlafe.

Der Moment vor dem Niesen wird zur Gewohnheit

Wie aus einem Maschinengewehr

Nach dem elften Nieser in Folge, beschweren sich die Nachbarn wegen Lärmbelästigung bei der Hausverwaltung.

"Bist du eingraucht?"

Meine Augen sind durchgehend so rot und blutunterlaufen, dass man mich entweder fragt: "Hast du geweint?" oder "Bist du zua?".

 

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