Massage mit Bambus

Es müssen nicht immer die Hände sein. Auch eine Massage mit einem Bambusstab kann Verspannungen lösen und die Durchblutung anregen. Wie das funktioniert, verrät Masseurin Michaela Schranz von der Waldsee-Therme.

Im Gesundheitszentrum der Waldsee-Therme im oberschwäbischen Bad Waldsee (Baden-Württemberg, Deutschland) sind glatte und biegsame Bambusstäbe in unterschiedlichen Längen und Stärken ein wichtiges Utensil für Masseurin Michaela Schranz. „Hier wird niemand geschlagen", versichert die Expertin lachend.

Massageutensilien im Überblick.

Bambusmassagen haben ihre Wurzeln im asiatisch-pazifischen Raum. Die glatte und warme Oberfläche des Bambus wirkt stimulierend auf Haut und Sinne. Dafür werden die Stäbe sanft über den Körper gerollt und geklopft. Mit den kleineren, etwa handtellergroßen Stäben kann Michaela Schranz auch tiefer liegende Muskelschichten erreichen und so gezielt Verspannungen lösen sowie die Durchblutung anregen. „Das kann dann schon mal weh tun. Aber nur so wird Tiefenwirkung erzielt", erklärt die Masseurin.

Bambusstäbe unterstützen die Kraft des Therapeuten. Zusammen mit anderen Massagetechniken wird das Gewebe sehr effektiv durchblutet, der Stoffwechsel angeregt und ein guter Drainage-Effekt erzielt. Klassisch gehört bei einer Bambusmassage der ganze Körper zum Programm - auch wenn viele wegen Rückenverspannungen kommen. Hand- und Fußflächen, selbst die Finger und das Gesicht werden mit den Stäben bearbeitet. Michaela Schranz wechselt bei ihrer Massage zwischen Hand und Holz. „Nur Bambus ist zu viel", weiß die Masseurin.

Eine einstündige Bambusmassage in Bad Waldsee kostet € 50,-

 

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