Maskne: Was hilft, wenn deine Haut durch das Masken-Tragen gereizt ist

Während Schutzmasken bei manchen keine Probleme machen, führen sie bei anderen zu unangenehmen Hautirritationen oder Unreinheiten. Was dagegen hilft:

Pickel durch Masken-Tragen? Das hilft

Seit Monaten tragen wir nun schon Mund-Nasen-Schutz, um uns und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Das hat nicht selten Auswirkungen auf unsere Gesichtshaut - bestimmt habt ihr auch schon vom Begriff "Maskne" gehört. Es handelt sich dabei um eine Kombination der Wörter "Maske" und "Akne" und beschreibt eine akneähnliche Erscheinung in Form von Hautirritationen, die durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgelöst oder verschlimmert werden können.

Was dagegen hilft, haben wir uns für euch genauer angeschaut.

Gründe für das Entstehen von "Maskne"

Klassische Anzeichen von Maskne sind Pickel im Mund-Nasen-Bereich, Rötungen, trockene Hautstellen und Mitesser. Gründe für das Entstehen der unreinen Haut und von trockenen Hautstellen sind die ständige Reibung zwischen Haut und Mund-Nasen-Schutz, das Wiederverwenden von benutzten Masken, das Tragen von Make-Up und der Hitzestau unter der Maske, der zu Feuchtigkeitsbildung führt.

Das feucht-warme Klima wiederum begünstigt das Entstehen von Bakterien. Gerade empfindliche Hauttypen können negativ auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes reagieren.

4 Tipps gegen Maskne

Beauty-Expertin und Unternehmerin Dr. Anna Mandozzi (biomazing.eu) weiß, was unserer Haut in dieser anspruchsvollen Zeit guttut:

1. Ölreinigung

Madozzi empfiehlt, abends auf Reinigungsgels, -cremes oder -mlich zu verzichten und das Gesicht mit Öl zu reinigen, denn: Je besser die Hautbarriere, desto besser der Schutz vor Unreinheiten und Irritationen. In der Früh die Haut nur mit einem leichten Pflanzen-Reinigungstuch (z.B. von konnìaku) ohne zusätzlichen Cleanser säubern.

2. Leichte Hyaluronpflege

Die Hautpflege, die wir unter dem Mund-Nasen-Schutz tragen, sollte feuchtigkeitsspendend, aber trotzdem möglichst leicht sein. Madozzi rät zu einem Hyaluronserum mit geliger Essence. Öle unter der Maske sind eher keine so gute Idee.

3. Reichhaltige Pflege für die Nacht

In der Nacht darf die Feuchtigkeitspflege gerne etwas intensiver sein. Gut eignet sich ein reichhaltiger Pflegebalm oder eine nährende Maske, die über Nacht einwirken kann.

4. Auf schweres Make-Up verzichten

Geht es nach der Beauty-Expertin, so ist auf (schweres) Make-Up unter dem Mund-Nasen-Schutz lieber zu verzichten. Wer seinen Teint etwas ausgleichen möchte, greift am besten zu einer leichten BB- oder CC-Cream.

 

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