Mangold

Er sieht fast aus wie Spinat, schmeckt aber viel würziger. Mangold ist eine schmackhafte Alternative zu anderen Blattgemüse-Sorten. Egal ob als Beilage oder Hauptrolle – das Blattgemüse frischt Ihre Küche garantiert auf.

Mangold gehört wie Spinat zur Familie der Gänsefußgewächse und wird in zwei Arten unterteilt: Blatt- und Stielmangold. Beide sind im Handel mit weißen, roten oder grünen Blattstielen erhältlich. Im Gegensatz zum Blattmangold werden beim Stielmangold aber auch die langen Stiele gegessen. Sie können wie Spargel gekocht werden. Blattmangold kann wie Spinat zubereitet werden.


Noch im 19. Jahrhundert war Mangold in Mitteleuropa weit verbreitet und sehr beliebt, wurde jedoch schnell von Spinat verdrängt und mischt sich erst langsam wieder auf die Teller der Europäer. Ursprünglich stammt Mangold von der Strandrübe ab und soll schon in der Antike von den Griechen kultiviert worden sein.

Gesundes Plus
Diese Gemüsesorte verfügt über einen besonders hohen Anteil an Vitamin K, außerdem enthält es die Vitamine A, C, B1 und B2 sowie wertvolle Nährstoffe wie Natrium, Kalium und Eisen. Zudem wird Mangold eine gesundheitsfördernde Wirkung bei Darmträgheit und Hautkrankheiten nachgesagt, selbst bei Nervosität soll er beruhigend wirken.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Blätter des Mangolds knackig sind und keine braunen Flecken haben. Das Gemüse sollte nach dem Kauf möglichst rasch verarbeitet werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält es nur ein bis zwei Tage.
Ähnlich dem Spinat ist es auch bei Mangold empfehlenswert, ihn nach dem Erhitzen schnell zu kühlen oder besser gleich aufzubrauchen, damit er nicht nochmals aufgewärmt werden muss.
Frischer Mangold aus österreichischem Anbau ist von April bis Ende Oktober erhältlich.
 

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