„Man bekommt im Leben das zurück, was man gibt“

Glamour und Bescheidenheit – dass diese grundverschiedenen Eigenschaften zusammenpassen, beweist „Germany’s next Topmodel“ Sara.

Im Interview zeigt sie sich als Fashion-Girl mit Bodenhaftung.

Sara, in deinem ersten TV-Spot für Gillette Venus spielst du eine sexy Trendsetterin mit einem Faible für Schuhe. Wie viel von dir steckt in der Werbefigur?

Sehr viel. Ich gehe oft und gerne shoppen, sammle stylische Sonnenbrillen und Uhren. Außerdem liebe ich Schuhe. Als wir mit „Germany’s next Topmodel“ in Los Angeles waren, konnten wir groß einkaufen. Ich bin mit 16 Paar Schuhen zurückgekommen!

Besitzt du ein besonders auffälliges Outfit, das du privat trägst, um Aufsehen zu erregen?

Es gefällt mir, mich schick zu machen und mich zu präsentieren. Ein sehr ausgefallenes Teil ist zum Beispiel meine beige Pump-Hose. Ich hatte sie beim Topmodel-Casting an, um mich von der Masse abzuheben. Ansonsten betone ich meine Figur gerne mit Taillenröcken, zeige viel Bein und Haut. Grundsätzlich lautet mein Styling-Tipp aber: Weniger ist mehr!

Die Werbeprofis loben deine unkomplizierte Art. Woher kommt deine Bodenständigkeit?

Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen. Wir sind vier Schwestern, ich bin eine der Jüngsten. Da kann man nicht abheben. Meine Eltern haben mir beigebracht, immer höflich und freundlich zu sein. Denn man bekommt im Leben das zurück, was man selbst gibt.

Du hast schon vor „Germany’s next Topmodel“ Erfahrungen im Business gesammelt. Welche?

Als ich 15 war, wurde ich auf der Straße von einem Scout angesprochen. Es war ein komisches Gefühl, aber ich habe mich auch geehrt gefühlt. Ein Fotograf hat dann ein paar Bilder zum Test von mir gemacht. Am Wochenende und während der Schulferien bin ich ab und zu für Freunde gelaufen, die in einer Modeschule arbeiten. Abgesehen davon war für mich die Schule erst einmal wichtiger.

Wie verändert das Modeln den Blick auf den eigenen Körper? Hast du deine Lebensweise, deine Ernährung oder deinen Fitnessplan umgestellt?

Ja, ich ernähre mich bewusster, trinke mehr Wasser und esse häufiger Obst und Gemüse. Außerdem habe ich mit Bikram Yoga angefangen. Das ist eine spezielle Form von Yoga in einem heißen Raum. Bei über 35 Grad kommt man ins Schwitzen, das entschlackt. Es gibt 26 verschiedene Übungen, die Kraft und Beweglichkeit fördern.

Bei der Kampagne für Gillette Venus sind deine schönen, langen Beine der Blickfang. Was tust du dafür, dass sie stets makellos sind?

Gerade wenn ich beim Modeln viel Haut zeige, rasiere ich meine Beine und Achseln täglich. Man soll schließlich keine Stoppeln sehen. Ganz wichtig nach der Rasur - und auch nach jedem Duschen: gut eincremen! Sonst wird die Haut trocken und sieht stumpf aus. Mit viel Pflege bleibt sie schön geschmeidig und ebenmäßig. So fühle ich mich in den aktuellen, oft superkurzen Sommeroutfits immer absolut wohl.

 

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