Maisie Williams will das Wort "Feministin" abschaffen

... und hat dafür einen guten Grund. Die "Game of Thrones"-Darstellerin lässt mit einer interessanten Idee aufhorchen.

Die junge Britin, die vielen als Arya Stark aus der Erfolgserie "Game of Thrones" bekannt ist, ließ in einem Interview mit der "Entertainment Weekly" mit einem interessanten Vorschlag aufhorchen, dem wir einiges abgewinnen können.

Was, wenn wir aufhören Feminsten als "Feministen" zu bezeichnen?

Im Interview erzählt die 18-Jährige, dass sie in einem ihrer ersten Pressegespräche einmal gefragt wurde, ob ihr Charakter Arya, denn eine Feministin sei. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie noch gar nicht, was dieses Wort überhaupt bedeutet.

Als ihr dann jemand erklärte, was es heißt, fragte sie sich: "Gilt das nicht sowieso für jeden?". Wie sie feststellen musste, ist dem nicht so, weswegen sie die logische Gegenfrage stellte:

Was, wenn wir aufhören Feminsten als "Feministen" zu bezeichnen und anfangen, die die es nicht sind als "Sexisten" zu benennen - dann ist jeder andere einfach nur ein Mensch. Du bist entweder normal oder du bist eben ein Sexist.
von Maisie Willliams

Nicht dafür bestraft werden, etwas Gutes zu fordern

So einfach kann es sein. Maisie Williams regt mit ihrer simplen Conclusio zum Nachdenken an. Menschen sollten kein Label aufgedrückt bekommen, wenn sie etwas fordern, dass total normal und menschlich ist. Es sollte nichts Außergewöhnliches sein, gleiche Rechte für alle zu fordern. Labels sollte es nur dann geben, wenn jemand etwas Schlechtes tut und nicht dann, wenn man etwas Menschliches fordert.

Maisie Williams über die Rolle weiblicher Charaktere in Game of Thrones:

 

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