Madame Moneypennys Finanz-Tipps für mehr Geld in der Tasche

Mehr verdienen und weniger ausgeben. Das geht nicht? Doch!

Sie spricht schnell und unmissverständlich. Ihre Botschaft: Wenn Frauen ihre Finanzen nicht selbst in die Hand nehmen, dann tut es jemand anderer. NataschaWegelin, die 33-jährige Gründerin des Finanz-Start-ups Madame Moneypenny, ist eine junge Frau, die wieder selbst über ihre Finanzen bestimmen wollte. Mittlerweile ist sie Bestsellerautorin, Podcasterin und Onlinecoachin und hat schon mehr als 3.000 Frauen dabei geholfen, das Tabuthema Geld endlich anzupacken. Am 5. September wird sie ihre Erfahrungen beim WIENERIN Gründerinnentag mit uns teilen. Einen Vorgeschmack gibt es hier.

1. So fange ich an, reich zu werden

"Der erste Schritt ist immer: Verschaffe dir einen Überblick. Wenn ich eine Veränderung möchte, dann muss ich erst mal den Status quo ermitteln. Und wie geht das? Erst mal fragen: Welche Vermögenswerte habe ich, wie viel Schulden, welche Fixkosten; und wie viel Nettovermögen kann ich denn überhaupt verwerten? Dafür brauche ich ein Haushaltsbuch, das ich täglich und wöchentlich führe. Ein guter Zeitrahmen sind drei Monate, denn alles darunter ist nicht repräsentativ. Wer jemals damit begonnen hat, hört meiner Erfahrung nach ohnehin nie wieder damit auf, denn es gibt dir ein Gefühl von Kontrolle. Und wenn jemand sagt, dafür hat er keine Zeit, dann sage ich: Doch, zwei Minuten am Tag hat jeder."

2. Geld ist eben nicht schmutzig!

"Die Beziehung zwischen Geld und Frauen ist kompliziert, weil es ein Sozialisierungsthema ist. Das hat mit Erziehung, Vorbildern und Epigenetik zu tun. Meine Oma durfte ohne Erlaubnis ihres Mannes nicht arbeiten gehen. Das ist noch nicht so lange her, ich bin erst die zweite Generation, die das anders macht. Das eine sind also Gesetze und der Staat, das andere ist aber, was in uns drinnen ist. Wenn ich immer gehört habe, Geld ist schmutzig, überträgt sich diese Haltung auf mich."

3. Das Paar Schuhe füllt meine Leere fix nicht

"Ich kaufe mir Schuhe oder Klamotten, wenn es mir gut geht, wenn es mir schlecht geht und wenn mir langweilig ist: Hinter diesen Emotionskäufen verbergen sich eine Leere und ein Glaubenssatz, dass mein Geldverhalten an etwas gekoppelt ist, das man Belohnung nennt. Dieser Glaubenssatz hilft mir beim Sparen nicht weiter, aber wenn ich ihn erst mal reflektiert habe, dann ist der erste Schritt schon getan."

4. Krieg den Hintern hoch! Oder: Warum es keine Alternative gibt

"Wenn jemand meint, Vorsorge kann man sich nicht leisten, dann kann ich nur sagen: Hey, es gibt keine Alternative! Ich muss schauen, wie ich das Thema auf die Reihe kriege. Wenn ich auf dem Sofa sitze und sage 'Ich hab kein Geld, das ich sparen kann, und ich kann mir keine Pensionsvorsorge leisten!', dann viel Spaß in der Altersarmut. Ich muss den Hintern hochkriegen; auch, wenn ich Alleinerzieherin bin -am Ende spielt das keine Rolle."

5. Augen auf bei der Partnerwahl

"Was ist wem wichtig? Der eine will zweimal im Jahr auf Urlaub, die andere eine schöne Wohnung, aber beides geht nicht. In der Partnerschaft geht es darum, früh die Karten auf den Tisch zu legen, sonst steuert man garantiert auf Konflikte zu. Viele Frauen schieben das Thema Geld in der Partnerschaft so weit von sich weg, dass sie nicht mal mehr Rechnungen öffnen -alles schon erlebt. Wer Geldfresser in Partnerschaft oder Familie erkennen will, muss darüber offen reden."

WIENERIN Gründerinnentag 2019

Am 5.9.2019 dreht sich im Studio 44 alles ums Gründen - und Investieren.

Nicht verpassen! Madame Moneypenny aka Natascha Wegelin wird beim Gründerinnentag in Wien sein. Hingehen, mit ihr reden und anfangen, Geld neu zu denken.

Alle Infos zum WIENERIN Gründerinnentag 2019 gibt es hier.

 

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