Machtkämpfe

Machtkämpfe finden täglich statt, egal ob im Job, unter Freunden oder in der Beziehung. Doch viele unterschätzen dieses Gift für die Liebe. Wir verraten Ihnen wie Sie sich weg von den Machtkämpfen hin zur Diplomatie entwickeln können.

In der Realität stehen in viele Beziehungen Unstimmigkeiten in allen Schattierungen auf der Tagesordnung. Existiert ein Machtgefälle im Beziehungsverhältnis, sieht der dominantere Partner keinen Grund, um sachlich über Sinn und Zweck seiner Forderungen zu diskutieren. Dem steht entgegen, daas schwächere Partner nicht immer bereit sind, Anweisungen einfach schlicht zu befolgen.

Nützen dem Überlegenen einer Beziehung einfaches Bitten oder Fordern nicht mehr, greift er zu stärkeren Methoden. So beginnt nicht selten ein Machtkampf, um den Partner dominant zu bestimmten Handlungen zu nötigen. Es geht nur vordergründig um die Durchsetzung bestimmter Wünsche oder Anweisungen. Der eigentliche Sinn und Zweck ist die Aufrechterhaltung und Festigung der Machtposition des Überlegenen. Dies kann von Situationen wie 'Bringe mir mal die Fernbedienung' bis zu extremeren Fällen auftreten.

Laut Wissenschaftlern sind Machtkämpfe in einer Beziehung völlig in Ordnung. Eine Gefahr besteht jedoch, wenn essentielle Grundwerte missachtet werden. Es muss zu jeder Zeit eine solide Basis bestehen, damit Ihr Partner die Beziehung ausreichend schätzt.

Akzeptanz und Diplomatie

Unabhängig von der Partnerwahl ergeben sich über die Zeit zwangsläufig Machtkämpfe. Dann stellt sich die Frage, wie Sie mit der Situation umgehen sollen. Die effektivste Methode ist, den Konflikt so zu lösen, dass beide Partner gleichermaßen gewinnen. Dies kann leider nicht immer gelingen, sollte jedoch die generelle Marschrichtung sein. Verbinden Sie die Interessen miteinander, damit beide Seiten auf ihre Kosten kommen.

Unabhängig von den eigenen Wünschen und Vorstellungen sollte man sich die Offenheit für die Gedanken des Partners bewahren. Hören Sie sich vor einer Entscheidung die Beweggründe Ihres Partners an. Reden Sie offen miteinander, und bewahren Sie bei Gesprächen den Respekt füreinander.

Setzen Sie nicht um jeden Preis Ihren Willen durch. Denn der Preis ist im schlimmsten Fall der Verlust Ihrer Liebe und Ihrer Beziehung. Eine ausgewogene Partnerschaft basiert auf Kompromissbereitschaft. Es ist nicht nur ein gegenseitiges Geben und Nehmen, sondern in sehr viel mehr Fällen ein Entgegenkommen, bei dem man sich irgendwo auf der Strecke zwischen zwei unterschiedlichen Realitäten trifft.

Probleme werden nicht dadurch gelöst, dass man Sie dem anderen vorwirft. Finden Sie eine gemeinsame Basis, um Probleme zusammen zu lösen. Suchen Sie nach realistischen Ansatzpunkten, ganz gleich, ob es sich um emotionale, körperliche oder finanzielle Belange handelt. Erzählen Sie von Ihren Sorgen und Ängsten.
Und vor allem: Spielen Sie die Sorgen Ihres Partners nicht herunter. Versuchen Sie, sich in die Lage des/der anderen zu versetzen.
 

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