Liebe: Partnerwahl

Die ersten Sekunden sind entscheidend, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht. Doch auf welche Kriterien achten wir wirklich, wenn wir nach dem Partner fürs Leben Ausschau halten? Und wann hat unser Gegenüber keine Chance - zumindest auf den ersten Blick?

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet!" heißt es schon in Friedrich Schillers „Lied von der Glocke". Nur was genau soll man prüfen, wenn es um die Partnerwahl geht?

Welche Rolle spielt das Aussehen bei der Partnerwahl?

Grundsätzlich schauen sowohl Männer als auch Frauen darauf, dass die Kandidaten ähnlich gut aussehen wie sie selbst. Vier von fünf Personen leiten sich das optische Ideal dabei von den eigenen Eltern ab.

Fettes Brot mit "Für immer immer". Man beachte, dass es selbst in dem Video gewisse Ähnlichkeiten zwischen den Frauen und Männern gibt.

Gleich zu gleich gesellt sich gerne.

Menschen mit einem ähnlichen Hintergrund können sich besser riechen und haben mehr Verständnis füreinander, als wenn die Erlebnisse zu unterschiedlich sind. Das kann die Wahl des Berufes betreffen, die Herkunft, das Bildungsniveau, das Alter, die aktuelle soziale Stellung (Scheidung, bereits vorhandene Kinder), aber auch Hobbies spielen dabei eine Rolle, ob man sich sympathisch ist. Schließlich macht es doppelt Spaß, wenn beide zum Beispiel gerne Segeln oder Bergsteigen. Auch ist es bewiesen, dass Partnerschaften mit geringem Altersunterschied besser halten als jene, in der die Altersabstände zu weit auseinander liegen.

Hitzkopf zu Hitzkopf.

Auch wenn es oft heißt Gegensätze ziehen sich an, so konnte in Studien gezeigt werden, dass gegensätzliche Charaktere sich auch gerne mal wieder scheiden lassen. Charakterzüge wie Ungeduld, Nervosität, Spontanität können entscheidend sein, wenn es darum geht, ob eine Beziehung hält oder nicht.

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Familiärer Hintergrund.

Erstgeborener, Drittgeborener oder Einzelkind? Verwöhntes Muttersöhnchen oder jemand, der von klein auf gewöhnt ist im Haushalt mitanzupacken? Solche Erfahrungen prägen - und viele Verhaltensweisen, die wir dabei erlernen, bleiben und lebenslang erhalten. Gemeinsamkeiten verbinden und sorgen für stabile Partnerschaften und Ehen. Sind hingegen die Unterschiede zu groß und die Hausarbeit und Kinderbetreuung bleibt z.B. an einem Teil hängen, ist das sehr belastend für eine Beziehung.

Frau sollte ihn gut riechen können.

Last but not least spielt auch der Geruch bei der Partnerwahl eine große Rolle - zumindest für Frauen. Diese haben nämlich die Fähigkeit Partner zu erschnuppern, die ein anderes Immunsystem haben wie sie selbst, was die Überlebenschancen der Nachkommen erhöht. Männern hingegen ist diese Fähigkeit nicht gegeben, im Gegenteil: Der männliche Mensch ist das einzige Säugetier, das nicht mitbekommt, ob seine Partnerin gerade empfängnisbereit ist oder nicht. Bei Frauen funktioniert die Partnersuche über den Geruchssinn auch nur dann, wenn sie keine Hormone (z.B. Pille, Hormonspirale) einnehmen.

 

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