Leggings - ja oder nein?

Vom Mode-Radar mag sie verschwunden sein, aus dem Alltag aber sicher nicht: Die Legging hat sich ähnlich wie die Jogginghose ihren festen Platz im Kleiderkasten erobert.

Wir erinnern uns dunkel: In den Achtzigern, die Fitness-Welle hatte damals alle fest im Griff, quetschten sich Heerscharen an Frauen in glänzend bunte Nylon-Leggings: Aerobic war im Anmarsch und Jane Fonda zum Pin-Up der Fitness-Bewegung mutiert. Die trug obendrüber meist einen hauteng anliegenden Body, untenrum rundeten wollige Stulpen die sportliche Silhouette ab.

Jane Fonda, Pin-Up der Fitness-Bewegung

Vor einigen Jahren dann tauchten sie unvermittelt wieder auf - sogar beim damals angesagten Hersteller American Apparel: So wirklich anders als damals in den Anfängen sah das gar nicht aus: Glänzendes Nylon, um die Beine herum eine bessere Wurstpelle. Warum dieses Comeback (ironiebehaftet, selbstverständlich) sein musste, weiß keiner so genau. Natürlich sind Leggings unendlich praktisch: Zum auf-dem-Sofa-hängen, zum Joggen, zum Gassi-gehen. Aber so wirklich schön anzuschauen? Naja.

Totalausfall in Leggings


Insbesondere problematisch: Leggings, die ohne längeres Oberteil getragen werden. Das kann dann schnell mal so aussehen - ein eigener Twitter-Account, gewidmet allein den Totalausfällen rund um die meist zu knapp sitzende Legging.

Und aktuell?

Während die Frauen-Legging allerdings meist in den eigenen vier Wänden verschwunden ist, machen seit einiger Zeit die Beinlinge für Männer Furore: Meggings werden die genannt und machen den Modellen für die Frauen ziemlich Konkurrenz - was das äußere Erscheinungsbild angeht.

Die Nachfrage nach Leggings für Männer scheint nicht aus der Luft gegriffen: Ein Unternehmen hat sich voll und ganz des wunderbaren Beinkleids für die Männer angenommen. Und das? Führt doch eigentlich recht überzeugend vor Augen, dass von den Leggings beide Geschlechter ihre Finger lassen sollten. oder?

Leggings: Ja oder nein?

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