Lederjacken aus Hunden und Katzen?

Sogar Hunde und Katzen sollen in Lederjacken stecken, haben die Tierschützer von PETA nun aufgedeckt.

Dass für Pelze Tiere auf grausamste Art sterben müssen, ist allgemein bekannt. Doch was in Lederjacken stecken soll, ist kaum zu glauben:

Eine erschreckende Undercover-Mission der Tierschutzorganisation PETA hat herausgefunden, dass in China Hunde und auch Katzen getötet werden, um ihre Haut für Lederhandschuhe, Gürtel, Jacken und andere Dinge zu verwenden. Die Produkte werden weltweit exportiert - ihnen ist später nicht mehr anzusehen, welches Tier dafür sterben musste. Eine Kennzeichnungspflicht gibt es nicht. Ein Echtlederzertifikat reicht schon aus.

Herkunft nicht erkennbar

In den Produktionsländern Indien und China gibt es kaum Tierschutzgesetze, die greifen könnten. Aus Kostengründen werden dann auch Straßenhunde und -katzen zu Opfern der Modeindustrie.

Bei Kunstpelz, der auch oft aus Hundefell hergestellt wird, weil es billiger ist, kann man überprüfen, ob es wirklich Kunstfell oder echtes ist. Dazu zupft man ein Paar Härchen heraus und sengt sie mit dem Feuerzeug an. Bildet das Haar ein Knötchen und riecht nach Plastik, ist es Kunstfell. Riecht es nach verbranntem Horn, handelt es sich wohl um Hund oder Katze.

Nun hat PETA eine Kampagne gegen Hundeleder gestartet. Die Teilnahme ist ganz einfach: ein Foto von seinem Vierbeiner machen und mit dem Satz "Your leather could have been me" unter dem Hashtag #DogLeather im Netz teilen.

 

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