Leberkäse im VKI-Test

Die Mehrheit der vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) geprüften Produkte erzielte im Gesamturteil eine „gute“ Bewertung. Nur zwei Leberkäse-Sorten, Spar Natur pur Bio-Leberkäse sowie Gumprecht Pferde Leberkäse, wurden mit „nicht zufriedenstellend“ bewertet. Der Grund: Am letzten Tag des Mindesthaltbarkeitsdatums waren sie nicht mehr für den Verzehr geeignet.


Herkunft

Nur bei Rindfleisch gibt es in der EU ein Rückverfolgungs- und Kennzeichnungsprogramm. Das bedeutet, dass keine genauen Angaben über den Fleischursprung gemacht werden müssen. Dennoch stammt der Großteil des verarbeiteten Fleisches laut Angaben aller Hersteller aus Österreich. Allerdings ist nur das AMA-Gütesiegel letztendlich die Garantie, dass das Fleisch tatsächlich in Österreich hergestellt wurde.


Fettanteil

Die fettreichsten Produkte im Test waren von Mühlenhof Bayrischer Leberkäse-Aufschnitt, Penny Bayrischer Leberkäse und Spar Natur pur Bio-Leberkäse – bei diesen drei lag der Fettanteil bei mehr als einem Viertel, da ausschließlich Schweinefleisch verarbeitet wurde.

Das fettärmste Produkt war der Lucky-fit Rind-Fleischkäse gebraten mit elf Prozent Fettgehalt. Dieser entsprach den vier getesteten Putenleberkäseprodukten, die grundsätzlich dank des Putenfleisches fettärmer sind. In Kalorien: Der Leberkäse von Mühlenhof enthält 303 kcal pro 100 g, während Hofstädter Puten Leberkäse mit elf Prozent Fett 157 Kalorien aufweist.

 

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