Langsamgehen schadet der Gesundheit

Wer schnell geht, lebt in der Regel auch länger, zeigen neueste Studienergebnisse.

"Kannst du nicht schneller gehen, BITTE?!". Ja, es scheint auf dieser Welt zwei wirklich von Grund auf verschiedene Menschen zu geben, die sich durch eine grundlegende Lebenseinstellung unterscheiden: Sie gehen schnell oder gaaanz langsam.

Und das ist vor allem für alle schnellen Geher ganz schön mühsam (vor allem, wenn es Montagmorgen ist und man eh schon zu spät dran ist).

Zusätzliche Motivation für das bisschen schneller gehen könnten nun WissenschaftlerInnen derUniversity Of Leicesterliefern. Diese untersuchten über einen Zeitraum von sechs Jahren die gesundheitlichen Folgen des Langsamgehens von Menschen mit unterschiedlichen Gehtempi. Und siehe da, die Ergebnisse zeigten: Wer langsam geht, tut seiner Gesundheit auch nichts Gutes.

Langsamgeher sterben doppelt so häufig an Herzkrankheiten

Die Studie, die unter 420,000 Menschen durchgeführt wurde, zeigte, dass Langsamgeher zwischen 1,8 und 2,4-mal häufiger an Herzerkrankungen während der sechsjährigen Zeitspanne starben, als Menschen mit einem schnellen Gang.

Die Autoren führen diese Erkenntnisse darauf zurück, dass die Schnellgeher generell deutlich fitter waren, als diejenigen, die langsam gingen und damit vor Bluthochdruck oder Adipositias besser geschützt waren.

Wenn schon nicht durch das Schnellgehen, wird in jedem Fall empfohlen, einer anderen sportlichen Tätigkeit nachzugehen, um sich fit zu halten und nachhaltig für seine Gesundheit zu sorgen, empfehlen die ExpertInnen abschließend.

 

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