Lange Haare mit Pony: So steht dir die Trendfrisur

Langes Haar allein kann schnell langweilig wirken. Ein Pony sorgt für optische Abwechslung. Wir zeigen, wieder Look funktioniert.

Langes Haar sieht schön aus. Aber manchmal auch ein wenig eintönig. Ein Pony kommt daher wie gerufen, um aus langweiligen Langhaar-Mähnen eine Trendfrisur mit Eyecatcher-Effekt zu zaubern. Der einzige Haken an der Sache: So ein Pony ist Typfrage. Nicht jede Form von Stirnfransen harmoniert auch mit jeder Gesichtsform und jeder Haarbeschaffenheit. Wer den Langhaar-Pony-Trend trotzdem ausprobieren will, sollte sich an diese Styling-Grundregeln halten.

Welcher Pony für welche Gesichtsform?

Dakota Fanning Stirnfransen

Lange Haare geben dem Gesicht von Natur aus einen markanten Rahmen. Vor allem, wenn die Längen offen getragen werden. Wirkt die Mähne präsent und kann es schnell passieren, dass das Gesicht optisch in den Hintergrund gerückt wird. Ein Pony kann dieses Ungleichgewicht im schlimmsten Fall sogar noch verstärken. Umso wichtiger ist es, den Pony-Cut perfekt auf die Gesichtsform abzustimmen:

+ Rundes Gesicht. Sie wirken durch einen seitlich abgeschrägten Pony gestreckt und damit filigraner, während sie durch einen kurzen Pixie-Pony optisch noch mehr in die Breite gezogen werden.

+ Schmales Gesicht. Ein Oversized-Pony, der von der Kopfmitte bis knapp unter die Augenbrauen reicht, lässt das Gesicht weniger lang wirken, während schräge Stirnfransen es optisch noch schmaler wirken ließen.

+ Kantiges Gesicht. Bei einer eckigen Gesichtsform raten wir zu einem A-Linien-Pony. Dieser ist in der Stirnmitte relativ kurz, wird aber zu beiden Seiten länger. Ähnlich wie bei runden Gesichtern gilt auch hier: Finger weg von zu kurzen Ponys-Schnitten.

+ Herzförmiges Gesicht. Wer ein herzförmiges Gesicht hat, kann durch einen Pixie-Pony die relativ breite Stirn optisch kleiner wirken lassen. Aber auch schräge Pony-Schnitte kommen hier gut in Frage. Wichtig ist in jedem Fall: Bei Herz-Gesichtern sollten die Augenbrauen vom Pony nicht überdeckt werden.

Welcher Pony für welches Haar?

Neben der Gesichtsform spielt die Beschaffenheit der Haare eine wichtige Rolle bei der Pony-Planung:

+ Dünnes Haar. Von Natur aus feine und glatte Haare bekommen durch einen kurzen Pixie-Pony mehr Volumen. Ein extra-langer Fransenpony würde die Haare hingegen fad und müde wirken lassen.

+ Dickes Haar. Wer mit einer vollen Haarstruktur gesegnet ist, ist mit langen, asymmetrischen und schrägen Schnitten gut beraten; zu kurze Ponys würden buschig wirken.

+ Locken-Pony. Besondere Vorsicht gilt bei Locken. Dank der Sprungkraft machen Lockenponys ohnehin, was sie wollen. Versuchen wir also erst gar nicht eine solch wilde Pony-Partie in eine akkurate Form zu scheiden. Schräge Ponys eigenen sich für Locken meist besser.

Styling-Tipps für langes Haar mit Pony

Doch selbst der perfekt abgestimmte Schnitt wirkt immer nur dann richtig gut, wenn auch das Styling stimmt. Im Umgang mit Stirnfransen gelten dabei folgende Grundregeln:

+ Einheitlichkeit im offenen Haar. Der Pony und der Rest der Frisur sollten einheitlich gestylt werden, um ein harmonisches Gesamtbild abzugeben. Soll heißen: Wer die Längen über eine Rundbrüste föhnt, sollte das auch mit dem Pony tun. Trocknen die Haare hingegen an der Luft und geben der Frisur so ein lässiges Undone-Finish, würde ein geglätteter Pony seltsam wirken; auch er braucht den Undone-Look.

+ Styling bei zusammengebundenen Haaren. Etwas mehr Styling-Spielraum gilt bei zusammen gebundenen Haaren. In Kombination mit einem Ponytail oder einer Flechtfrisur gewinnt die Ponypartie an Alleinstellung und kann daher auch individuell gestylt werden.

 

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