Lady Gaga: Psychische Probleme nach Vergewaltigung

Im Zuge ihrer #ShareKindness-Kampagne für obdachlose LGBTQ-Jugend spricht Lady Gaga erstmals über die traumatischen Folgen ihrer Vergewaltigung.

Ende November hat Lady Gaga das Ali Forney Center für obdachlose LGBTQ-Jugendliche besucht um den BewohnerInnen Geschenke, Mediation und Musik zu bringen. Der Beitrag in der Today-Show wurde gestern morgen ausgestrahlt, und es stellte sich heraus, sie hat außerdem nie zuvor dagewesene Einblicke in ihre Psyche geteilt.

"Ich habe eine psychische Krankheit und ich kämpfe jeden Tag damit", so Gaga während ihrem Besuch. "Ich leide an Posttraumatischem Belastungssyndrom, das habe ich noch nie jemandem gesagt."

Vor zwei Jahren hat Lady Gaga erstmals offen darüber gesprochen, dass sie als Teenagerin vergewaltigt wurde. Posttraumtsiches Belastungssyndrom ist weit verbreitet unter Überlebenden von Vergewaltigungen und kann Symptome wie Schlaflosigkeit, Alpträume und Flashbacks zu dem traumatischen Erlebnis beinhalten.

Lady Gaga hat einen Weg gefunden, wie sie mit ihrer Situation umgeht: Güte. Laut der Sängerin hätte sie die Situation ohne ihr starkes Netzwerk nicht überlebt: "Die Liebe und Güte die mir gegeben wurde, hat mir wirklich das Leben gerettet. Von Ärzten, Familie und Freunden. Ich habe versucht herauszufinden, wie ich mich selbst heilen kann, und Selbstliebe ist der beste Weg." Aus der Erfahrung hat sie Empathie mitgenommen: "Mein Trauma hat mir geholfen, das Trauma anderer Menschen besser zu verstehen."

 

Aktuell