Label to watch

Erst diese Woche präsentierte die Österreicherin ihre Mode wieder in Berlin bei der Mercedes-Benz Fashion Week. Außergewöhnlich wie seit der Gründung, war auch ihre jetzige Präsentation. Atemberaubend, anders, einfach Rebekka Ruétz. Und genau deshalb wird es auch höchste Zeit, die Austro-Kreative genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Designerin:

Portrait Rebekka Rutz
Modedesign ist ihr Leben. Seit sie denken kann, widmet die in Österreich geborene Rebekka Ruétz ihr Leben der Mode. Geborgen im Jahr 1984, schloss sie im Jahr 2008 ihre Ausbildung an der AMD Akademie Mode & Design in München ab. Zwischendurch in New Dehli, Indien, schloss sie mit einer fulminanten Abschlusskollektion ihre Ausbildung ab und wurde dafür mit dem Congnos Relevance Award ausgezeichnet (die Prämierung zum AMD-Best-Graduate).

Doch das war der Jungdesignerin nicht genug, so arbeitete sie fortan beim britischen Modelabel Peter Pilotto und erweiterte ihr Wissen am Modemarkt.

2009 war es dann soweit und Rebekka Ruétz gründete ihr gleichnamiges Label rebekka ruétz. Gleich zwei Jahre später präsentierte sie ihre Kollektionen in Berlin auf der Mercedes-Benz Fashion Week, so wie erneut diese Woche.

Das Label:

Was rebekka ruétz von anderen Modelabels unterscheidet - eine gute Frage. Die Antwort oder besser gesagt das Design-Credo der Kreativen lautet: Sie verbinde das Sichtbare mit dem Unsichtbarem. Symbolgehalt von Form und Farbe sind die Grundrisse für ihre Designs, die genau deshalb auch außergewöhnlich sind.

Anders als die meisten, strebt sie nach dem Essentiellen und will in ihren Kollektion sich selbst verwirklichen - direkt, ehrlich und punktgenau.

Das ist wahrscheinlich auch das große Unantastbare, das ihre Kreationen immer versprühen. Sie scheinen teils gar nicht von dieser Welt zu sein und sind dennoch nahbar und auch tragbar. Lasercuts kommen mit überhängenden Volants in Berührung, opulente Strickdetails mit zarter Seide.


Die Mode:

Portrait Rebekka Rutz

Credit: Sylwia Makris, Fashion by rebekka ruétz

Ob Sommer (oben), Winter (unten) oder Causal Wear (ganz unten) - Rebekka Ruétz spielt mit Materialien wie kaum eine andere. Während im Sommer 2013 Lasercut-Spitze in Weiß und Zitronengelb zu avangardistischen Cuts kombiniert wird, sind es im Winter 2013-14 zauberhafte Waldfeen mit Dresses, die Teils ans Mittelalter, teils an die 90ies Grunge-Ära erinneren.

Portrait Rebekka Rutz

Credit: Sylwia Makris, Fashion by rebekka ruétz

Abschluss ihres Portfolio ist dann noch eine wunderbare, aktuelle Casualcollection für Männer und Frauen, wo sich die Kreative an Hoodies, Shirts und Tanktops zu schaffen gemacht hat und sie mit phantasievollen Prints veredelt hat.

Portrait Rebekka Rutz

Credit: Michael Obex, Fashion by rebekka ruétz

Die kommende Sommer-Kollektion 2014 beschreitet die Österreicherin hingegen mit Future-Looks, die an heroische Märchenfiguren und sogar etwas an das Kultmusical "Barbarella" erinnern: Glänzende Transparent-Layers gepaart mit messerscharfen Cuts, sowie sinnliches Satin mit Hochglanz-Finishes und Glanz-Mesh - all das vereint sich in Rebekka Ruétz-Arbeiten im nächsten Sommer zu einer Explosion an Weiblichkeit.

Portrait Rebekka Rutz
 

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