Kristen Stewart: Für die Karriere die Sexualität verstecken?

"Halte nicht die Hand deiner Freundin in der Öffentlichkeit“ – Um bessere Rollen zu ergattern, wurde Kristen Stewart geraten, ihre Sexualität zu verbergen. Ihre Reaktion: "Mit solchen Leuten arbeite ich nicht.“

Kristen Stewart

Gibt’s was Schöneres? Man ist frisch verliebt, hat ein Dauergrinsen im Gesicht und würde sein Glück am liebsten mit der ganzen Welt teilen. Händchen haltend durch die Straßen zu schlendern gehört für die meisten von uns zum Beziehungsalltag. Für Kristen Stewart war die Sache nicht so einfach.

Kristen Stewart soll für Marvel-Rolle die Freundin verschweigen

Gegenüber dem Magazin Harper’s Bazaar verriet die 29-jährige Schauspielerin, dass einige Leute in der Filmbranche ihr klar davon abrieten, sich Händchen haltend mit ihrer Freundin zu zeigen. So hörte sie: "Wenn du dir selbst einen Gefallen tun willst, halte nicht die Hand deiner Freundin in der Öffentlichkeit. Dann könntest du auch einen Marvel-Film bekommen." (Echt jetzt??)

Vom Versteckspiel hielt Kristen Stewart nichts. Auf die Aussage ihrer Berater*innen reagierte die Schauspielerin so: "Mit solchen Leuten arbeite ich nicht zusammen. (...) Seht ihr mich in einem Marvel-Film, wisst ihr, dass mir die Person wohl nicht so wichtig war", scherzte sie. Echt super, finden wir!

„Jetzt sag doch endlich, was du bist!“

Auch, dass jahrelang von ihr verlangt wurde, ihrer Sexualität ein Label zu verpassen, ging Kristen Stewart (verständlicherweise) ordentlich auf die Nerven. Stewart identifiziert sich weder als lesbisch noch als bisexuell. Im Gespräch mit Harper's Bazaar erzählt sie, dass vor allem die Offenheit und Aufgeschlossenheit der jüngeren Generation sie dazu inspirierte, auf ein Label zu verzichten.

Inzwischen hat sich das Blatt gewendet: Stewarts Entscheidung, sich nicht zu entscheiden, findet immer mehr Zuspruch. Leute feiern ihre "Badass“-Attitude und gratulieren ihr zu ihrer Einstellung. Wir fragen uns: Warum nicht gleich so?

 

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