Körper-Warnsignale

Glasige Augen, roter Kopf, trockene Lippen und eingerissene Mundwinkel sind nur wenige der vielen Anzeichen, dass etwas mit dem Körper nicht stimmt. Unser innerer Arzt sendet zahlreiche Warnsignale, doch leider überhören wir diese viel zu oft!

Wenn's im Ohr klingelt: Tinnitus

Hauptauslöser für das Klingeln, Piepsen oder Rauschen im Ohr ist Stress. Meist kann ein Tinnitus aber auch Folge eines Schadens im Innenohr sein. Weiters ist es möglich durch starke Verspannungen im Halswirbelsäulenbereich Pfeiftöne zu verursachen. Leute, die viel Sitzen oder eine schlechte Haltung haben, sollten besonders stark darauf achten, sich ausreichend zu dehnen und beweglich zu bleiben.

Der Kampf mit dem Krampf: Wadenkrämpfe

Wenns in den Beinen krampft und zuckt kann dies einerseits an einer zu wenig durchbluteten Wadenmuskulatur, falschem Schuhwerk, Überbelastung und Mineralstoffmangel liegen.

Muskeln brauchen Natrium, Kalzium, Kalium und Magnesium. Sollte dies aufgrund von äußerer Umstände dem Körper zu wenig zugeführt werden, sollte man Nahrungsergänzungsmittel heranziehen.

Zuckende Augenlider

Stress, Mineralstoffmangel oder zu wenig Schlaf äußern sich oftmals durch ein lästiges, regelmäßiges und mehrmals täglich auftretendes Augenlidzucken. Zwar verschwindet dieses Zucken in der Regel von alleine, sollte es jedoch nicht aufhören, ist es ratsam einen Neurologen aufzusuchen.

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Wenn die Nacht zum Tag wird: Schlaflosigkeit

Dass Schlaf lebensnotwendig ist, steht wohl außer Frage. Allerdings bereitet er vielen oftmals Kummer. Einschlaf- oder Durchschlafstörungen sind Dinge, über die zahlreiche Patienten jammern. Davon spricht man dann, wenn die Einschlafzeitspanne mehr als 30 Minuten dauert und wenn man in der Nacht mehrmals aufwacht und wach im Bett liegt.

Ursachen: Lärm, zu helles Licht, Jetlag, Schichtarbeit, Stress, Kummer, Ärger, Depressionen, Koffein, Alkohol, Nikotin oder die Einnahme schlafstörender Medikamente, wie etwa Appetitzügler. Das hilft bei Schlafstörungen >>

Es ist zum Haare raufen: Haarausfall

Ein gewisses Maß an ausfallenden Haaren ist normal. Doch verlieren Sie täglich sichtbar viele Haarbüschel, so ist das ein Zeichen für: Stress, hormonelle Umstellungen im Körper, Unterfunktion der Schilddrüse, oder Nährstoffmangel. Radikaldiäten bzw. generell eine falsche Ernährung sind generell die Hauptursachen für den Haarausfall.

Tipp: Lassen Sie in jedem Fall einen Hormonstatus, Bluttest und die Schilddrüse überprüfen, um etwaige Mangelzustände aufzudecken. Bei besonders trockenen, stumpfen und spröden Haaren bzw. Haarspitzen, können Essstörungen, Rauchen, Diabetes oder vitaminarme Ernährung als Ursachen genannt werden.

Zeig mir deine Nägel und ich sag dir was du hast

Nägel sprechen wahrlich Bände, wenn es um den Gesundheitszustand eines Menschen geht. Starke Nagelwölbungen etwa sind ein Hinweis auf eine chronische Herz- oder Lungenerkrankung bzw. Darmentzündung. Weiße, undurchsichtige Nägel gelten als Zeichen für eine schwere Lebererkrankung. Bei Rissen und brüchigen Nägeln spricht man von einem starken Eisenmangel. In diesem Fall hilft eine Blutuntersuchung für eine genauere Diagnose. Sofern Nägel gelblich oder weiß verfärbt sind, so kann ein Pilz die Ursache dafür sein. Im schlimmsten Fall handelt es sich um eine Herzschwäche oder Diabetes.

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Eingerissene Mundwinkel

Auch eingerissene Mundwinkel können auf eine Erkrankung hinweisen. Ärzte sprechen hier von Anzeichen von Vitamin- und Mineralstoffmangel. In den meisten Fällen handelt es sich um Eisen- und Vitamin B12 Mangel. Allerdings können auch Allergien, Hefepilzinfektionen, Herpes-Viren und Bakterien der Grund dafür sein.

Gelbe Augen, geschwollene Lider und geplatzte Äderchen

Augen verraten ebenfalls enorm viel über unseren Gesundheitszustand. Eine gelbliche Färbung der Augäpfel ist in der Regel der Beweis für eine Hepatitis-Erkrankung. Geplatzte Äderchen in einem oder beiden Augen resultieren aus körperlicher Überanstrengung, Stress, zu hohem Blutdruck oder schlechten Kontaktlinsen. Geschwollene Augen, Lider oder Tränensäcke sind die Ergebnisse von Schlafmangel, Allergien oder einer beginnenden Nierenerkrankung.

Wenn's uns dreht und dreht und dreht: Schwindel

Schwindel ist ein Symptom und keine Krankheit. Doch in jedem Fall ist er überaus ernstzunehmen. Als Ursachen dafür gelten Wasser- oder Zuckermangel, Migräne, Kopfschmerzen, Blutdrucksstörungen, Psychische Probleme (Angst, Depression, Panik), Durchblutungsstörungen im Gehirn (Arterienverkalkung).

Bei besonders starken Schwindelformen helfen zusätzlich zu ärztlichen Maßnahmen gymnastische Übungen und Massagen des Kopf-, Schulter- und Nackenbereichs.

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