Können Impfungen den Plötzlichen Kindstod auslösen?

Können Impfungen den Plötzlichen Kindstod auslösen? Eine neue Studie vermutet das zumindest. Auffällig sei, dass vor allem zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat viele Kinder scheinbar grundlos sterben. Dabei handelt es sich genau um den Zeitpunkt, wenn die Impfprogramme starten, so die These der Autoren. Die Studie weist vor allem auf einen Zusammenhang zwischen Mehrfachimpfungen, konkret der Sachsfachimpfung (Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Haemophilus influenzae Typ b sowie Hepatitis B), und dem Kindstod hin.

Experten zweifeln aber daran, dass eine Aufteilung der Impfungen auf einzelne Termine eine Besserung bringen würde, da auch einzelne Impfstoffe immer mehrere Wirkstoffe wie Adjuvantien (z.B. Aluminium) enthalten. Fest steht: Es könnte eine Verbindung zwischen dem Auftreten des Plötzlichen Kindstods und der Anzahl der Impfungen, die Kinder im ersten Lebensjahr laut den nationalen Impfprogrammen verabreicht bekommen, geben, wie ein Blick in einzelne Länder zeigt. Vorschläge der Experten, wie man mit diesen Vermutungen umgehen sollte, stehen noch aus, denn nicht zu impfen kann auch keine Lösung sein.

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