Komm, süßer Tod: Studie beweist höheres Sterberisiko durch Süßgetränke

Eine europäische Studie zeigt: Regelmäßiger Konsum von Fanta, Sprite & Co erhöht unser Sterberisiko. Light-Produkte werden als besonders gefährlich eingeschätzt.

Softdrinks

So ein kaltes Spezi an einem heißen Tag ist schon was Feines. Wem seine Gesundheit lieb ist, überlegt sich in Zukunft aber vielleicht zwei Mal, ob er*sie nicht doch lieber ein Mineral bestellt. Denn: Eine neue Studie hat ergeben, dass der regelmäßige Genuss von Cola, Sprite & Co unser Ableben ordentlich beschleunigen kann.

Zwei Softdrinks am Tag erhöhen Sterberisiko um 20 Prozent

Rund eine halbe Million Menschen aus zehn europäischen Ländern nahmen an der Studie eines europäischen Forschungsteams teil. Davon waren etwa 70 Prozent Frauen, das Durchschnittsalter lag bei 50 Jahren. Bereits zwischen 1992 und 2000 wurden die Teilnehmer*innen zu ihrem Softdrink-Konsum befragt. 16 Jahre später dann noch einmal. Jetzt die Bilanz: Bei Menschen, die mindestens zwei Gläser Softdrinks am Tag konsumieren, war das Sterberisiko um ca. 20 Prozent höher als bei jenen, die weniger oder keine Softdrinks tranken.

Wer oft zu Softdrinks greift, steigert außerdem die Chance auf Verdauuungskrankheiten wie Diabetes oder Dickdarm-Krebs – ganz unabhängig von Alter, Gewicht oder Alkoholkonsum.

Light-Produkte sind besonders gefährlich

Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass es einen Unterschied macht, ob in den Softdrinks Zucker enthalten ist oder nicht. Bei Kosument*innen von Softdrinks mit künstlichem Zuckerersatz war das Ergebnis nämlich nochmal bedenklicher: Sie kamen auf ein um 26 Prozent gesteigertes Gesamtsterberisiko. Künstlich gesüßte Drinks erhöhen insbesondere das Risiko auf Herz-Kreislauf-Tode.

Fazit: Hier und da kann man sich ruhig ein Cola gönnen, vom täglichen Gebrauch ist allerdings abzuraten. Außerdem: Über ein Glas frisches Wiener Hochquellwasser geht ja eigentlich eh nix, oder?

 

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