Kohl

Kohl, Grünkohl oder Wirsing? Wie auch immer Sie das grüne Blattgemüse nennen wollen, im Winter ist es ein wärmender Vitaminlieferant. Wir verraten Ihnen, warum Kohl so gesund ist und wie er am besten schmeckt.

Kohl zählt zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist damit ein Verwandter von Weiß- und Blaukraut. Durch seine krausen oder gewellten, locker aufeinanderliegenden Blätter unterscheidet er sich jedoch deutlich von den anderen Wintergemüsesorten.
Je später Kohl geerntet wird, desto dunkler sind die Blätter. Beim Kauf sollten sie frisch und knackig sein, da Kohl ohnehin nur bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden kann.
Der frostharte Kohl wird auch im Winter geerntet, frische, heimische Ware ist von September bis Ende März im Gemüseregal erhältlich.

Gesundes Plus
Kohl liefert uns genau das, was wir in kalten, trüben Wintermonaten benötigen: Wichtige Mineralstoffe und Vitamine. 100 g decken bereits den empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C ab, außerdem nehmen wir mit Kohl auch Eisen, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phospor, Eiweiß sowie Vitamine A und K zu uns.
Während der Vitamin C-Gehalt bei vielen Gemüsesorten durch das Kochen verringert wird, entfaltet er sich beim Kohl erst durch die Hitze.

Verdauungsarbeit
Wie Kraut bringt auch Kohl bei der Verdauung einen Nachteil mit sich: Blähungen. Zur Vorsorge kann dem Gemüse schon beim Kochen Anis, Kümmel, Fenchel- oder Dillsamen beigefügt werden.

... Kohl in Deutschland dem österreichischen Kraut entspricht? Grünkohl wird dagegen Wirsing genannt.

... man den Ursprung des Kohls in Italien vermutet?

... die äußeren Kohlblätter mehr Nährstoffe enthalten, als die zarten Blätter im Inneren des Kohlkopfs?

... Kohl aufgrund der enthaltenen Antioxidantien eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs nachgesagt wird?

... der Strunk des Kohls vor der Zubereitung entfernt wird? Außerdem harmoniert Kohl mit Nelken, Knoblauch, Zwiebeln, Curry, Lorbeer und Kümmel. Durch Zugabe von Schlagobers schmeckt das Gemüse milder.
 

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