Kochen frei nach Schnauze oder strikt nach Rezept – Welcher Typ bist du?

Manche sehen ein Rezept eher als Inspiration oder Vorschlag denn als klare Handlungsanweisung, andere halten sich minutiös an Mengenangaben und Abläufe. Erstere agieren oft nach dem Prinzip „Trial and Error“; mit entsprechenden Rückschlägen. Oft wird auch völlig auf Anleitungen verzichtet und einfach wild ausprobiert. Letztere lernen hingegen durch das klare Befolgen der Anweisungen. Und was ist mit dir?

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Gewiss hast du dich in einer der Schilderungen schmunzelnd wiedergefunden. Bei vielen Menschen ändern sich die Gewohnheiten auch über die Jahre. Denn für Anfänger am Herd ist es oft einfacher, noch genau nach Rezept zu kochen. Mit steigender Erfahrung klingt dann zunehmend das Ausprobieren spannend(er). So oder so kannst du immer neue Rezepte umsetzen, damit niemals Langeweile in deine Küche einkehrt. Schließlich kann beides Spaß machen und zum gewünschten Ziel führen. Gute Argumente gibt es immerhin für beide Herangehensweisen…

So machen es die meisten: Kochen nach Rezept

Solltest du lieber nach Rezept kochen oder noch ein Neuling an Topf, Pfanne & Co sein, ist das vollkommen in Ordnung. Das Kochen nach Rezept ist schließlich eine klassische Vorgehensweise und oftmals die sichere Wahl, wenn du beispielsweise Gäste erwartest. Denn mit Rezept ist die Chance, ein wohlschmeckendes Ergebnis zu erhalten, prinzipiell höher. Wann immer es also schnell gehen oder besonders gut werden muss, sind Rezepte eine gute Wahl. Und wenn du dich erst langsam an deine Fähigkeiten als Köchin herantastest, bringen sie dir wertvolle Grundlagen bei.

Allerdings muss deine Küche einige Voraussetzungen erfüllen, damit das Kochen nach Rezept funktioniert. Dann brauchst du nämlich genau jene Ausrüstung, die für das jeweilige Rezept benötigt wird. Eine gute Grundausstattung ist daher das A und O für begnadete „Rezept-Köchinnen“. Die Klassiker sind dabei oft ausreichend, denn zumindest einfachere Rezept erfordern meist nicht mehr als normale Töpfe, Pfannen, Siebe & Co. Trotzdem solltest du vor dem Kochen stets einen Blick auf das Rezept werfen und prüfen, ob nicht doch noch etwas fehlt. Das gilt auch für die Zutaten und Gewürze, schließlich möchtest du dich genau an die Vorgaben halten und es sind keine Experimente gewünscht. Das Kochen nach Rezept benötigt daher mehr Vorbereitung, sprich du machst am besten einige Tage vorher eine Einkaufsliste, um garantiert alles zur Hand zu haben, was du anschließend beim Kochen brauchst.

Dann geht die Sache dafür umso schneller, weil du nicht erst denken oder nach einzelnen Zutaten suchen musst. Alles liegt bereit und du musst es nur noch nach Rezept zubereiten. Dadurch kann das Kochen beinahe meditative Züge annehmen, denn viele Menschen können am Herd besonders gut gedanklich abschalten. Es handelt sich somit eher um eine entspannende als um eine kreative Tätigkeit, die durchaus Vorzüge mit sich bringt:

  • Rezepte haben eine Geschichte

Nach Rezept zu arbeiten, ist keinesfalls ein Zeichen von fehlenden Fähigkeiten. Ganz im Gegenteil: Viele Spitzenköchinnen und Spitzenköche halten sich an Rezepte. Das erleichtert ihre tägliche Arbeit und garantiert eine gleichbleibende Qualität. Manchmal haben sie diese Rezepte über die Jahre hinweg selbst entwickelt, zusammengestellt und verfeinert. In vielen anderen Fällen greifen sie aber bewusst auf Klassiker zurück. Zahlreiche Rezepte haben schließlich eine langjährige Geschichte und es ist wichtig, solche Traditionen zu bewahren. Immerhin hat jede Region gewisse Besonderheiten, wenn es um ihre Essgewohnheiten geht. Früher konnten nicht das ganze Jahr über sämtliche Lebensmittel aus aller Welt gekauft werden. Stattdessen mussten die Frauen mit dem arbeiten, was sie zur Verfügung hatten. Sie setzten demnach auf saisonale und regionale Lebensmittel – und dadurch sind einige klassische Rezepte wie beispielsweise die Pizza entstanden. Auch sie weist also eine faszinierende Geschichte auf.

Heutzutage erfreuen sich regionale und saisonale Speisen erneut steigender Beliebtheit. Nach traditionellen Rezepten aus deiner Region zu kochen, bedeutet nämlich auch, zugleich nachhaltig(er) zu kochen. Dadurch können deine Gäste und du die zubereiteten Speisen mit bestem Gewissen genießen…und dabei in Erinnerungen an die eigene Kindheit schwelgen.

  • Gute Rezepte finden sich überall

Nach Rezept zu kochen, war früher auch gang und gäbe, weil diese von Generation zu Generation vererbt wurden. Jede Mutter brachte also ihrer Tochter das Kochen bei und gab dabei ihre Rezepte weiter. Diese brachte sie wiederum ihrer Tochter bei – und immer so weiter. Es gab somit schlichtweg keine Möglichkeiten, um an andere Rezepte zu kommen und auszuprobieren, war bei der knappen Haushaltskasse schwierig. Schließlich durften keine Lebensmittel verschwendet werden. Eine weitere Tradition also, die sich bis heute gehalten hat, denn nach wie vor lernen viele Kinder das Kochen von ihren Eltern. Sie übernehmen dabei bewusst oder unbewusst gewisse Techniken und eben auch Rezepte. Trotzdem genießt du heutzutage noch viele weitere Möglichkeiten, um deine „Rezepte-Sammlung“ auszuweiten.

Im Gegensatz zu früher kommst du mittlerweile nämlich spielend leicht an neue Rezepte. Du findest sie beispielsweise im Internet oder in speziellen Apps. Auch tauschen Hobby-Köchinnen und -Köche gerne ihre Rezepte untereinander aus, seien sie selbstkreiert, aus dem Internet ausgedruckt oder noch von der Urgroßmutter übriggeblieben. Dadurch kannst du maximale Abwechslung in deine Küche bringen, ohne selbst kreativ werden zu müssen.

  • Die bunte Welt der Kochbücher

Mit den Kochbüchern ist ein wichtiges Stichwort gefallen. Sowohl in klassischer Form wie auch als E-Book gibt es diese mittlerweile in unglaublicher Vielzahl. Das erleichtert es dir beispielsweise im Gegensatz zu Rezepten aus dem Internet, diese in übersichtlicher Form aufzubewahren. Kochbücher haben zudem einen gewissen Kultstatus, werden ebenfalls gerne über Generationen hinweg vererbt und können eine eigene kleine „Küchen-Bibliothek“ füllen. Sie bringen noch einen weiteren großen Vorteil gegenüber dem Internet oder den Apps mit: Du musst nicht gezielt nach einem Rezept suchen, sondern kannst dich einfach inspirieren lassen. Jedes Kochbuch behandelt schließlich ein gewisses Thema und somit findest du garantiert etwas nach deinen Vorstellungen – sofern du das richtige Buch zur Hand hast.

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Es gibt also viele Gründe, weshalb einige Menschen eine regelrechte Leidenschaft für Kochbücher entwickelt haben. Auch du kannst dir eine entsprechende Sammlung anlegen, um das Kochen für dich noch einfacher zu machen, aber mit besseren Ergebnissen. Die Auswahl ist beinahe endlos und reicht von veganen Kochbüchern über regionale Kochbücher bis hin zu Kochbüchern speziell für Anfänger. Dadurch ergänzen sie perfekt die Rezepte, die du noch von deinen Eltern, Großeltern & Co übernommen hast. Gleichzeitig sind sie immer dann eine große Hilfe, wenn du größere Herausforderungen meistern möchtest, denn sie enthalten oft einen theoretischen Teil, der dir alle wichtigen Grundlagen beibringt, welche du für die folgenden Rezepte brauchst, beispielsweise für die köstliche Zubereitung von Fleisch mit oder ohne Grill. Das, was du nicht von deinen Eltern gelernt hast, kannst du also aus Kochbüchern lernen, sprich auch diesbezüglich haben sie den „Laien-Rezepten“ im Internet etwas voraus.

  • Die Vor- und Nachteile des Kochens nach Rezept

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass das Kochen nach Rezept durchaus Vorzüge mit sich bringt. Die Gerichte gelingen garantiert, du musst dabei nicht viel denken und das Kochen geht oftmals auch schneller. Zudem kannst du eine praktische Sammlung mit Rezepten aus der Familie und aus deinen liebsten Kochbüchern anlegen, sodass du immer eines nach deinem Geschmack griffbereit hast. Rezepte erleichtern das Leben in der Küche daher erheblich und selbst bei Personen, die gerne auch auf eigene Faust den Kochlöffel schwingen, findet sich gewiss das eine oder andere Rezept im Küchenschrank. Vor allem als Anfängerin kannst du dadurch wichtige Grundlagen erlernen und schnelle Erfolgserlebnisse verzeichnen. Auf Dauer kann das Kochen nach Rezept aber langweilig werden oder du hast schlichtweg nicht immer alles Notwendige zuhause. Wenn du also mehr Spontanität oder Kreativität wünschst, kann das freie Kochen ohne Rezept die bessere Wahl sein – oder zumindest eine sinnvolle Ergänzung.

Die Freiheit des Kochens ohne Rezepte: So klappt es

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Sobald du also genügend Kocherfahrung gesammelt hast und grundlegende Techniken sowie Zubereitungsarten aus dem Effeff beherrschst, solltest du etwas mutiger werden. Du musst nicht immer ohne Rezept kochen – vor allem, wenn es schnell gehen muss oder du beispielsweise für Gäste garantierte gute Ergebnisse brauchst. Aber hin und wieder, wenn du gerade Zeit und Muße hast, kann das Experimentieren zur spaßigen Abwechslung werden. Das Kochen ohne Rezept bietet dir außerdem mehr Freiheit, nicht nur in kreativer Hinsicht, sondern auch bei mangelnder Vorbereitung. So musst du nämlich nicht schon Tage im Voraus das Essen planen und notwendige Zutaten oder fehlende Ausrüstung kaufen. Stattdessen kannst du spontan prüfen, welche Lebensmittel, Gewürze & Co zur Verfügung stehen.

Mit etwas Erfahrung sowie Kreativität lässt sich selbst aus wenigen oder sehr exotischen Resten meist noch etwas Köstliches zaubern. Dadurch hast du weniger Planungs- und Zeitaufwand, vermeidest gleichzeitig aber Müll. Anstatt kleinere oder größere Reste einfach wegzuwerfen, kannst du sie nämlich noch zu köstlichen Gerichten verarbeiten, sei es auf dem Herd, im Ofen oder roh. Und selbst, wenn du ein Rezept als Inspiration nimmst, kannst du dieses beim Kochen frei nach Schnauze abwandeln. Besonders praktisch ist das nicht nur bei fehlenden Zutaten, sondern auch bei Unverträglichkeiten, Allergien oder besonderen Essgewohnheiten wie dem Veganismus. Sobald du also die Kunst des freien Kochens verinnerlicht hast, sind dir in der Küche kaum noch Grenzen gesetzt:

  • Kochen lernen durch Intuition und Experimente
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So richtig lernst du das Kochen erst auf eigene Faust – würden sicherlich viele Menschen behaupten. Tatsächlich kann es deine Fähigkeiten verbessern, wenn du bereits auf einem sehr hohen Niveau kochst. Anfänger sind mit solchen Experimenten hingegen schnell überfordert. Wie bereits erwähnt, beginnst du dann lieber mit Rezepten und damit, diese langsam abzuwandeln. Irgendwann hast du somit ein Gespür dafür entwickelt, wie du einzelne Lebensmittel am besten zubereiten, würzen oder mischen kannst. Dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um mit den Experimenten zu beginnen…und durchaus kannst du dadurch viel Neues lernen.

Zwei Grundregeln helfen dir bei dieser gänzlich neuen Erfahrung: Hör auf deine Intuition, schließlich konntest du bereits einige Erfahrungen sammeln und daher hat sie mit großer Wahrscheinlichkeit recht. Zudem weißt nur du selbst, was dir schmeckt oder was du gerne ausprobieren würdest. Nur Mut, lautet also die Devise. Die zweite Grundregel ist, dass es keine Regeln gibt. Experimente sind schließlich dafür da, etwas Ungewöhnliches zu probieren. Das bedeutet zwangsläufig, dass nicht alle Gerichte gelingen werden. Es kann also passieren, dass das Ergebnis ungenießbar ist und du improvisieren, es schlimmstenfalls sogar entsorgen musst. Du solltest daher stets einen „Plan B“ in der Hinterhand haben, um im Fall der Fälle trotzdem satt zu werden. Mit dieser Strategie wirst du aber auch neue Rezepte kreieren, neue Lieblingsgerichte finden oder neue Möglichkeiten, um Missgeschicke in der Küche auszubügeln.

  • Falsche Zutaten sind gute Zutaten

Um solche Missgeschicke auf ein Minimum zu reduzieren und damit auch einer eventuellen Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, solltest du langsam an die Sache herangehen. Du musst nicht gleich ganz frei kochen, sondern am besten beginnst damit, dir bekannte Rezepte abzuwandeln. Auch ist es nicht sinnvoll, direkt alle Zutaten auszutauschen oder ganz große Veränderungen vorzunehmen. Taste dich stattdessen langsam an das freie Kochen heran und nimm kleine Veränderungen vor. Eine tolle Möglichkeit hierfür sind „falsche“ Zutaten, also Zutaten, die nicht im Rezept stehen, die du aber trotzdem einbringst oder als Ersatz für andere Zutaten nutzt. Ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt es beim Kochen frei nach Schnauze schließlich nicht mehr.

Viele Menschen beginnen deshalb eher zufällig mit dem Experimentieren in der Küche – weil sie für ein Rezept mal nicht die richtigen Zutaten zur Verfügung haben oder noch Reste aufbrauchen möchten. Lass dich in einer solchen Situation also nicht verunsichern, sondern probiere einfach aus, ob die „falschen“ Zutaten auch ihren Zweck erfüllen. Vielleicht machen sie das altbekannte Rezept ja sogar noch besser?!

  • Auch Soßen sind kein Hexenwerk

Soßen stellen oft die größte Herausforderung beim Kochen dar – vor allem ohne Rezept. Hier ist es daher besonders wichtig, dass du gewisse Vorkenntnisse mitbringst. Wenn du nämlich einmal verstanden hast, wie sich eine gute Soße zusammensetzt, wie sich ihre Konsistenz verändern lässt oder welche Gewürze ein Muss sind, kannst du früher oder später ganz einfach eigene Soßen kreieren. Dadurch kannst du praktische Abwandlungen an klassischen Soßen vornehmen, beispielsweise als kalorienreduzierte oder laktosefreie Version, um nur zwei von vielen Möglichkeiten zu nennen.

Extra-Tipp: Meist lohnt es sich nicht, die Soßen nur portionsweise zu kochen. Am besten kochst du daher gleich eine größere Menge und gefrierst die selbstkreierte Soße anschließend ein. Eiswürfelbehälter oder -beutel eignen sich dafür hervorragend. So hast du immer die perfekte Portion an selbstgemachter Soße zur Hand, die eben perfekt an deine Bedürfnisse und deinen Geschmack angepasst ist.

Weitere hilfreiche Tipps

Wenn du die genannten Tipps berücksichtigst, wird das Experimentieren gewiss zur willkommenen Abwechslung in der Küche mit viel Spaß und tollen Erfolgen. Diese möchtest du aber mit Sicherheit nicht nur einmal genießen, sondern in Zukunft erneut kochen. Es ist deshalb sinnvoll, dass du ein eigenes Rezeptbuch anlegst und all jene selbstkreierten Rezepte darin notierst, die dich und deine Familie oder Gäste begeistert haben. Ebenso kannst du eine „Not-To-Do-Liste“ anlegen mit Fehlern, die du begangen hast und in Zukunft vermeiden möchtest. Durch das Ausprobieren wirst nämlich auch herausfinden, was nicht funktioniert – garantiert!

  • Die Vor- und Nachteile des Kochens ohne Rezept

Das freie Kochen ohne Rezept bringt also mehr Spaß und Kreativität in deine Küche, erfordert aber auch mehr Denkarbeit und sorgt für so manches Missgeschick. Es eignet sich daher nur bedingt für den Alltag, vor allem wenn es schnell gehen und gut schmecken muss. Empfehlenswert ist daher eine Mischung aus dem Kochen nach Rezept, wenn du eine „sichere Nummer“ brauchst, und dem Kochen nach frei Schnauze, wenn dir danach gerade der Sinn steht. Irgendwann wirst du dann ohnehin eigene Rezepte kreiert haben, wodurch die Grenzen zwischen diesen beiden Herangehensweisen zunehmend verfließen. Zudem ist kein Rezept in Stein gemeißelt, sprich du kannst es immer weiter verändern oder verfeinern. So wird das Kochen als Hobby durch das Experimentieren niemals langweilig.

Diese Freiheit kann aber auch für Frustration sorgen, wenn dir (zu) viele Missgeschicke passieren und die gewünschten Erfolgserlebnisse ausbleiben. Das hat zudem zur Folge, dass vielleicht viele Essensreste im Müll landen, was natürlich stets zu vermeiden ist. Merkst du also, dass dich das Kochen ohne Rezept noch überfordert, machst du besser einen Schritt zurück und verfeinerst deine Grundfertigkeiten am Herd. Irgendwann kannst du dann neue Experimente mit besseren Ergebnissen wagen. Wie bereits erwähnt, gehst du dabei ohnehin am besten schrittweise und mit einem zugrundeliegenden Rezept vor, zumindest für den Beginn. Dann kommen die Erfolgserlebnisse von selbst und du findest zunehmend Spaß am Ausprobieren.

Fazit: Ist das eine besser als das andere?

Schlussendlich gibt es keine richtige oder falsche Lösung beim Kochen. Wenn du dich strikt an Rezepte hältst, kannst du sicherlich nichts falsch machen. Wenn du mal keine Zeit oder keine Energie zum Experimentieren hast, sind sie daher die bessere Wahl, um schnell ein gutes Ergebnis zu bekommen. Fehlen dir aber einzelne Zutaten oder in deiner Küche kehrt langsam Langeweile ein, kann das Kochen frei nach Schnauze eine willkommene Lösung darstellen. Während also die meisten Hobby-Köchinnen mit Rezepten begonnen und vielleicht noch klassisch von ihren Eltern gelernt haben, trauen sie sich meist früher oder später an Eigenkreationen heran. Wenn du denkst, dass du dafür mit deinen Kenntnissen und Erfahrungen schon weit genug bist, solltest du dich also nicht abhalten lassen. Das Experimentieren fördert schließlich deine Kreativität sowie deinen Spaß beim Kochen – und macht es in vielerlei Hinsicht praktischer, beispielsweise durch das Aufbrauchen von Essensresten. Die Antwort lautet daher: Nein, keine der Vorgehensweisen ist per se besser oder schlechter. Als wirklich gute Köchin beherrscht du hingegen beide. Viel Spaß und guten Appetit!

 

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